Freitag, 30. August 2013

Ferienparadies Sardinien (2013)

 

For the good ol’ english folk, please see Helen notes below:

Sardinia is indeed a beautiful island and a lovely destination for a holiday. For Helen, my first time in Sardinia, Marcel has been here before via sailing turns.  From the first anchorage on the N/NE coast onwards it has been just wonderful – attractive bays, calm waters protected from the NW/W winds (inclusive the Mistral), little to no swell (what a delight), warm/hot sunny days, beautiful sunsets.  The Sardinian people are so friendly, make you feel at home, helpful. We’ve spent nearly 3 months here cruising from the tip of the north, up and down Costa Smeralda and nearby islands, beyond Olbia to the wonderful Brandinghi & finally down to the SE coast to Cala Carbonara. We have been fortunate to share the summer with our sailing friends Kevin & Bev, Charlie & Alison plus welcome friends (Andre & Sabine, Axel & Alessandra, Markus, Brigitte & daughter Geraldine) plus our eldest daughter Alexandra on board Dakini – they too soaked up the sunshine, delighted in the scenery & the beautiful coastline.

… Mistral war angesagt, dabei erwarteten wir doch gerade unsere ersten Sommer-Gäste in der Cala dei Sardi. Am 22. Juni kamen Andre und Sabine aus der Schweiz zum ersten Mal an Bord von Dakini. Ebenfalls kam der angekündigte Mistral. Mit Bf9 (44 Knoten Wind) heulte es während zweier Tage um unsere Ohren. Da wurde sogar der Dingi Landausflug in die Marina di Portisco zum halben Abenteuer.

Unsere ersten Gäste 2013: Andre und Sabine in PortiscoUnsere "Basis" mit Laundrette, Supermarkt und Restaurants in der Marine di Portisco - gleich nebenan

Endlich konnten wir dann Segel setzen und die erste Nacht am Anker in einer unserer nahen Lieblingsbuchten (Liscia Rula) verbringen. Dann gings weiter über Porto Cervo in das Maddalena-Naturschutz Reservat.

Der Anker fiel in das kristallklare türkis Wasser in der Bucht von Cala G. Marino auf Budelli was genau im Norden der Dead Man’s Reef Passage liegt. Es zahlte sich aus, dass wir die Gegend bereits vorher etwas erkunden konnten. So konnten wir einfach bloss noch geniessen, kajaken, schwimmen, schnorcheln..und natürlich fein essen.

Zum Frühstück erklang der Lockruf von Bonifacio. Denn mit gemütlichen 4 Windstärken lässt es sich hervorragend über die Strasse von Bonifacio segeln. Das Segeln entlang den atemberaumenden Klippen und durch die enge, geschützte Hafeneinfahrt war einmalig. Das Anlegemanöver in der kleinen vorgelagerten Bucht Cala Catena gestaltete sich nicht gerade einfach, da als “Billig-Ankerplatz” Selfservice angesagt war. Also im Dingi die Lazy Lines holen – und das bei flottem Seitenwind. Ein schöner Bummel in die Altstadt und ein feines Dinner hoch über der Bucht (Restaurant Lan’k) entschädigte jedoch unsere Anstrengungen beim Anlegen vollumfänglich.

Der Hafen von Bonifacio (Blick von der Altstadt)Bonifacio "on the Rocks"

Helen: together with Andre & Sabine sailed over the straits to visit Bonifacio in Corsica. A dramatic entrance with steep white cliffs & narrow channel up into the town. Fortunately, we came before peak season so we could take the ‘anchorage’ in the channel. Then away by dinghy & walk up to the old town where we were treated to a lovely meal in Restaurant Lan’k.

Auf dem Rückweg nach Sardinien inspizierten wir die Isola Cavallo und Lavezzi. Einzig die Cala di Zeri auf Cavallo gefiel uns. Ansonsten freuten wir uns auf die Rückkehr in die Maddalenas – bloss weg von den vielen Glassbottom-Touristenboote. Da der Wind auf Bf5 auffrischte fanden wir den Ankerplatz von Porto Puddu (gegenüber von Porto Liscia) als ungenügend. Auch nach fünf Ankermanöver wollte der Anker nicht halten (was für unseren Rocna sehr selten ist). Wir fanden Unterschlupf in der Cala Stagnali auf Caprera, gerade gegenüber der alten Natobasis auf der Isola Santo Stefano. Wir genossen eine ruhige Nacht am Anker.

Am nächsten Tag segelten wir gemütlich unter ausgeblockter Genua zurück in unsere Cala dei Sardi. Es waren schöne Tage mit Andre und Sabine, die dann leider zurück in Schweiz (zu Regen bei 11 Grad) fliegen mussten.

Helen: after a fun 10 days together we said goodbye to our friends Andre & Sabine and hope they enjoyed their first visit on board Dakini. Time to sail a little further south to Isola Tavolara & there we caught up with our friends Charlie & Alison.

Anschliessend tuckerten wir bei besten Segelbedingungen in bisschen in der Strasse von Bonifacio und der Costa Smeralda herum (La Colba, Porto Lisca, Liscia Rula und dann weiter gen Süden zu der schönen Isola Tavolara wo wir den Anker bei Spalmatore fallen liessen. Wir waren beeindruckt vom Felsen im Hintergrund der Bucht, der uns sehr an Gibraltar erinnerte. Aber noch mehr freute uns natürlich das Wiedersehen mit unseren Freunden von SY Sulaire (Charlie und Alison).

The Lovebirds from Sulaire (Charlie und Alison)Herrlicher Strand vor Isola Tavolara (Spalmatore)

Leider wurde tagsüber die Ruhe durch den Wellengang von Dutzenden von ziemlich gedankenlosen RIBs und Mobos gestört. Aber das sollte ja erst der Anfang sein…

Zusammen mit Sulaire gings es am nächsten Tag nach Olbia zum Einkaufen. Was für den Stadtbewohner banal tönt, ist für uns Yachties meist ein kleines Abenteuer. Zu viert brausten wir mit Rückenwind in unserem Dingi den 3.5 Seemeilen langen Korridor in den Hafen von Olbia rein. Dakini und Sulaire lagen derweil in vorgelagerten Bucht von Saline am Anker. Der Rundgang durch Olbia war interessant, und das Shopping erfolgreich. Mit prallen Einkaufstüten gings es dann zurück gen Saline. Aber oh je.. in der Zwischenzeit baute sich ein Gegenwindchen von Bf5 auf – mit entsprechendem Seegang. Es wurden lange und lustige 3.5 Meilen zurück zum Schiff. Dass wir dann eine unangenehm laute Reggae Nacht mit 120dB Beschallung vom Strand her vor uns hatten, wussten wir da noch nicht.

Da mussten wir bereits die Rückfahrt in die Cala dei Sardi antreten, denn am 14. Juli  trafen unsere nächsten Gäste (Axel und Alessandra) auf Dakini ein. Als zünftige Motorrad-Tourenfahrer liefen sie wie die Ghost-Riders ganz in schwarz auf ihrer neuen BMW-Maschine bei uns ein (und dies bei 30 Grad am Schatten).

Wiederum verbrachten wir die erste Nacht in der schönen Bucht von Liscia Rula am Anker. Es war ja schliesslich das erste Mal Segeln auf einer Segelyacht für Axel und Alessandra. Da wollten wir es gemütlich angehen.

Seit unserem ersten Besuch war nun leider die Hochsaison ausgebrochen. Wo wir vorher noch ohne Permit ins Naturschutzreservat von Maddalena segeln konnten, war dies nun nicht mehr möglich. Wir lösten ein Permit für zwei Tage (rund 30 Euro) und nahmen eine Boje (wo zum Henker ist die neue Bojen-Fangstange??)  in der Cala Santa Maria (gleich gegenüber von Budelli). Hier vermiessten uns die zahlreichen Quallen das Schwimmen. Per Dingi erforschten wir deshalb die Dead Man’s Reef Passage und kamen so trotzdem noch zu quallenfreiem Schnorcheln. Die Nacht verbrachten die Damen Helen und Alessandra unter tropischem Moskito-Netz im Cockpit von Dakini. Leider schützte das Netz nicht vor ungewöhnlichen Nachtgeräuschen (Kormorane?), die die Damen nicht so richtig schlafen liessen.

Bedroom al Fresca auf Dakini (Helen mit Alessandra)

Helen: in no time, we welcomed our next guests on board Dakini – our friends Axel & Alessandra who travelled by motorbike & ferry to meet up with us. We sailed up and down the Costa Smeralda & islands together.  With my fellow co-conspirator, Alessandra & I decided we would try a night out on deck under the protection of a mosquito net. As you can see from the photo above we prepared ourselves a lovely, comfortable bed. The good news was a lovely warm night, calm seas, no mosquitos! On the down side we were kept awake most of the night by a strange sound which we subsequently put down to a nesting of cormorants. Perhaps it was ghosts …  

Am nächsten Tag segelten wir weiter in die Cala Portese. Dort angelten wir uns mit der zwischenzeitlich aufgefundenen Bojenfangstange (Yupeeee!)  eine Boje für die Nacht. Helen und Axel haben hier das erste Brot auf Dakini gebacken. Mhmmmmm… Seitdem gibt es an Bord regelmässig frisch gebackenes Brot mit ständig verfeinertem Rezept.

Auf dem Rückweg in die Cala Liscia Rula noch ein Abstecher nach Palau zum Einkaufen. Alessandra hatte in der Zwischenzeit ein neues Wort (zensiert) für die hunderten von testosteron-getriebenen MoBo-Machos und ihre Flutwellen gefunden…

Auf dem Schlag in den Golfo Aranchi überraschten uns ein Delfin-Paar mit einer tollen Show-Einlage (inklusive Sprung mit Rückenlandung). Schönes Wiedersehen mit Sulaire – und Ablieferung von Reparatur-Material von www.svb.de, das an uns in der Cala dei Sardi geschickt  wurde.

Am Nachmittag des 21. Juli kam Alexandra (unsere Tochter) zum ersten Mal an Bord von Dakini. Wir holten sie am Strand von Saline mit dem Dingi ab, wo sie der Taxifahrer vom Flugplatz her hingefahren hatte. Bereits das erste Abenteuer, denn wie steigt man mit Jeans und Reisetasche in ein Dingi das wie wild im Surf auf und ab bockt? Nun, die Jeans waren bei Ankunft auf Dakini nicht mehr ganz so trocken, wie auch die Tasche nicht. Zum Glück trocknet Wasser ja wieder.

Alexandra lebte sich rasch ein auf Dakini und wir verbrachten schöne Tage zusammen mit ihr, Axel und Alessandra, Da durfte natürlich auch ein letzter Besuch auf Isola Tavolara nicht fehlen.

Crew von Sulaire (Charlie & Alison) mit unseren nächsten Gästen: Alex, Alessandra und AxelAxel geht auf Tauchstation (von Sulaire's Bord aus)

Family BBQ auf Liscia RulaCrew von Miss Lilly (Kevin) und Dakini beim Anstossen auf Liscia Rula

Leider verliessen uns Axel und Alessandra am 24. Juli und stiegen auf ihre BMW-Maschine Richtung Fähre nach Genua. Mit Kevin folgte dann noch ein Wespen-reiches Beach-BBQ in Lisca Rula. Alexandra half uns grossartig beim Putzen und Einkaufen, das unweigerlich jedem Besuch folgte. Etwas traurig wegen dem nahenden Abschied von Alex genossen wir jedoch unser Abendessen bei Matt’s in Portisco doppelt.

Am 28. Juli verliess auch Alexandra Dakini um den Sommer in der Schweiz weiter zu geniessen. Wir freuen uns auf ihren nächsten Besuch!

Helen: it was a delight to welcome our eldest daughter Alexandra for the first time on board Dakini. After an entertaining (?) start collecting her from the beach she settled in no time into her new ‘home’. A chance for Mum to spoil her, cook her favourite meals, & Alex to top up her suntan. We had many hours of fun & laughter with Axel & Alessandra, Charlie & Alison plus Kevin (on his own as Bev had to fly to the UK). 

Within a few days, it was time to say goodbye to our friends Axel & Alessandra. We  had a lovely time together & look forward to their next visit on board Dakini.  Alexandra stayed a few more days with us and we took the opportunity to show her a few more sights around Sardinia. Kevin sailed along with us & we shared many a happy evening meal together including a tasty BBQ (including wasps) on the beach. The week was soon over & Alexandra flew back to Switzerland. Sigh. Ah well, it’s probably Greece next year & I’m sure Alexandra will be out again & we can enjoy another holiday together.

No time to be sad … on the same day as Alexandra departed, Markus, Brigitta & Geraldine arrived. It was lovely to welcome them again on board Dakini. Marcel was determined to have a good start to their holiday … no unexpected storm as we had last year in Mallorca!

Es blieben uns noch ein paar Stunden um Dakini fertig vorzubereiten, denn spät Abends kamen unsere letzten Sommer-Gäste per Airport Taxi in Portisco an. Markus, Brigitta und Geraldine (sie waren bereits 2012 in Mallorca auf Dakini zu Besuch) kamen voller Abenteuerlust an Bord.

Nachdem unsere Gäste bereits in Mallorca einen Gewittersturm auf See erleben durfen, konnte natürlich auch dieses Jahr die Action nicht ausbleiben. Am 29. Juli legten wir bei Bf2 in Cala dei Sardi ab um um 14 Uhr bei Bf6-7 im Golfo Saline zu ankern. Miss Lilly begleitete uns, denn Kevin war zu dieser Zeit noch immer Solo unterwegs (Bev weilte für ein paar Tage in England). Wir machten uns bereit, den Starkwind aus Nordwest hier gemütlich auszusitzen.

Unser Anker fiel gut in den Sand/Seegrass. Trotzdem legten wir sicherheitshalber die gesamten 65m Kette die wir zur Verfügung haben. Leider machten dies nicht alle so. Besonders die Charterer sind da manchmal etwas übermütig. Auch hier waren eine kleine Flotilla von Charterbooten angekommen – gekennzeichnet durch lange weisse Spezial-Flaggen. Wir waren alle irgendwie beschäftigt als wir plötzlich die Warnsirene der grossen Ketch nebenan hörten. Was war da bloss los? Wir blickten nach vorn, und oh weh, da driftete eine dieser Charteryachten mit einiger Geschwindigkeit auf uns zu. An Deck lagen Bikini-Girlies, die erst gar nicht merken was da los war. Der Skipper schien im Meer beim Schwimmen zu sein. An Bord kaum jemand der weiss, wie man den Motor startete. Als die Yacht noch ca. 15 Meter von uns entfert war, schreckten die Girlies durch unsere Pfiffe und Sirene dann doch noch auf und alarmierten die Jungs unter Deck. Zum Glück hatten wir unsere Maschinen pronto gestartet und liefen volle Fahrt achtern zur Seite um einer Kollision zu entkommen. Dieser Plan funktionierte knapp (es fehlten noch 3m), und so kamen wir alle mit dem Schrecken davon. Die Crew der Charteryacht war dann so aus dem Häuschen, dass sie kaum mehr in der Lage waren ihren schwimmenden Skipper an Bord zu bringen. Nun wurde unseren Gästen an Bord klar, dass auch diese Saison die Action auf Dakini nicht fehlen wird…

Am folgenden Tag ging es windstill weiter nach Porto Liscia, wo wir uns nach dem Shopping in Palau an der Surfer-Bar mit einer feinen PIzza verwöhnten.

Helen: Markus, Brigitta & Geraldene had timed it well & after a successful shop in Palau we were ready to celebrate August 1st (Swiss national celebration) on board Dakini. Kevin joined us for the celebration & naturally with champagne, wine & a BBQ with steak. Unfortunately no fireworks but a lovely sunset. 

Den Nationalfeiertag am 1. August verbrachten wir zwar ohne Feuerwerk, dafür mit super BBQ – Rindsfilet vom feinsten. Auch Kevin genoss unseren Feiertag.

Shopping in Palua mit Brigitta und GeraldineUnsere vorläufig letzen Gäste 2013: Markus, Brigitta und Geraldine mit Kevin von Miss Lilly und Helen

Es soll niemand darben auf Dakini (Kevin mit Brigitta und Geraldine)After Party Chill-Out

So gestärkt folgten wir am nächsten Tag dem Ruf der Maddalenas. Ausgerüstet mit Permit und Bojenfänger fischten wir uns in der Cala G. Marino auf Budelli eine Boje. Rund um Dakini jedoch dutzende von Quallen. Wähhh… So macht schwimmen kein Spass. Im Dingi dann rauf in den Kanal zwischen den Inseln. Karibische Verhältnisse zum Schnorcheln erwarteten uns hier.

Wo beginnt der Himmel (Dead Man Reef's Passage auf Maddalena)

Am nächsten Tag weiter nach Liscia Rula. Dort wurden wir beim Schnorcheln durch die Sichtung von einer Muräne und Stachelrochen verwöhnt. Auf Isola Tavolara wartet ein weiteres feines BBQ (Schweinsfillet, Risotto, Tomtensalat) auf die hungrige Crew. Dort gab es dann auch ein kurzes Wiedersehen mit unseren Freunden James, Jana und Jana’s Dad Jürgen (SY Scrabbler). Scrabbler war unterwegs nach Gibraltar/Lagos nachdem sie ihre neue Nicholson 39 in Griechenland übernommen hatten. Ein schönes Schiff!

Helen: hi Jana & James … we managed it … to meet up in Sardinia as you were on your return trip to Portugal. The new SY Scrabbler is super. Hope you have many a happy year sailing in her. Perhaps we will see you again in the Med? 

And away we go again to our lovely beaches around Brandingi. The women relaxing in the shade at the front or taking our ‘duties’ seriously at we drop anchor. Then its into the water & dunking Marcello … fair game … besides we needed to tire him out so we had the advantage for Braendi – Dog!  

Es ging fünf Meilen weiter in den Süden zum Traumstrand von Brandinghi. So wie meist hier in Sardinien: Kristallklares türkis Wasser, so um die 26 Grad lud zum Schnorcheln ein. In der Bucht sahen wir Tintenfische, Muränen und dutzende verschiedene Fischarten.

Die Damen geniessen den Schatten und die BriseHier ist klar wohin es geht...

Überhaupt gab es jeden Abend Action pur z.B. auf dem Spielbrett. Die Droge hiess “Brändi-Dog” – wie meistens konnten sich die Männer über ihre Siege freuen. Es gab jedoch auch andere Kampf-Schauplätze. Wenn zum Beispiel zwei der Gäste sich hinterlistig zusammentun und den armen Skipper dauernd unter Wasser drücken… Vielleicht waren sie frustiert, dass sie beim Brändi-Dog so oft verloren hatten??

Der arme Skipper wird duch zwei hinterlistige Gäste angegriffen und unter Wasser gedrückt..

Auch tags darauf wiederum herrliches Schnorcheln am Cape Coda Cavallo unter ständiger Beobachtung eines Kormoran-Paares auf dem Riff. Markus zeigte dann beim Wiedereinstieg ins Dingi einen beeindruckenden Rückwärtsflop, den sogar die anwesenden Fische applaudierten.

Leider kamen so auch die Ferien mit Markus, Brigitta und Geraldine langsam zu einem Ende. Gemütlich ein letzter Schlag zurück in die Cala dei Sardi, ein letztes feines Abendessen bei Matt’s in Portisco am 7. August. Und schon kehrte der Alltag wieder auf Dakini ein – oder eben nicht. Wie es zu unserem “Verstopfungs-Abenteuer” kam, davon berichten wir im nächsten Blog.

 Sardischer Sonnenuntergang in Porto Liscia

Helen: and again, in no time at all, the holiday was over & Markus, Brigitte & Geraldine must fly back to Switzerland. Sigh. But not before we had a lovely pizza in our favourite restaurant Matt’s in marina Portisco. Perhaps you’ll come & stay with us next year in Greece? I need my fellow partners for Braendi-Dog & the dunking of Marcello! 

Be warned, in the next blog comes the next ‘adventure’ …. where for some reason Marcello enjoyed some fun at midnight though I think not too happy with Wifey …

Samstag, 6. Juli 2013

Von Mallorca nach Sardinien (2013)


Just for the good ol’ english folk, please see Helen notes below.

Endlich konnten wir nach dem Reparatur-Aufenthalt in der tollen STP Werft in Palma de Mallorca wieder in See stechen. Es folgten einige ruhige Tage in Palma Nova und ein Wiedersehen mit Werner von der SY Baharii. Werner baute seine Baharii zu einem regelrechten Tauchzentrum aus. Als Ingenieur stellte er sicher, dass sein Schiff mit den feinsten technischen Errungenschaften (siehe seine Homepage) ausgerüstet ist. Da er den Atlantik bereits vier Mal auf Baharii überquert hat, gab er uns ein paar sehr nützliche Tips für Dakini mit auf den Weg – inklusive der Installation von neuen Reff-Rollen im Baum!

Werner von www.sail4dive.de und Helen bewundern die chinesischen Solarpanel auf Baharii 
Helen mit Werner von Baharii www.sail4dive.de






Helen: just look at the hunk holding me there, our good friend Werner. Brilliant engineer who has installed the best technical equipment on board his catamaran SY Baharii. The proud owner of new solar panels from China.

Nun aber ab auf den Weg nach Menorca. Dazu segelten wir mit flottem Windchen (Bf 6) mit ausgeblockter Genua nach Porto Colom wo wir am 28.5. abends ankamen. Mittlerweile haben wir zwei ausgeklügelte Bojen-Fang-System an Bord – aber leider war keines davon einsatzbereit/auffindbar, als wir in Colom an der teueren Boje (35 Euro pro Nacht) anlegen wollten. Mit dem starken Wind durften wir ein bisschen üben, bis das dann klappte (ohne Tools ist wohl auf unserem Katamaran die Lasso-Methode die beste). Komisch, Wifey beklagte sich über beinahe ausgerenkte Schultern bei unserem Manöver.

Über AIS wussten wir, dass Kevin und Bev von SY Miss Lilly bereits in Pollenca waren. Als diese uns per Mail dann zum Essen einluden am folgenden Abend war es klar, dass wir dem Wind und wirklich ekligen Wellen (1.5-2m) auf die Nase trotzten und um 19 Uhr neben Miss Lilly den Anker fallen liessen. Nach dem üblen nass-kalten Schlag von Porto Colom nach Pollenca genossen wir das feine Abendessen und die Gesellschaft von Kevin und Bev besonders. Gemeinsam erforschten wir in den nächsten Tagen die schöne Bucht von Pollenca, den Hafen und das Hinterland mit Wanderungen – z.B. nach Sao Vincente. Immer mehr wuchs uns diese Bucht ans Herz. Auf Mallorca wurde sie so zu unserem Favoriten erkoren. Seichte Wassertiefe hält den Schwell fern – auch bei Starkwind. Zudem liegt man gegen die meisten Winde gut geschützt.

Blick vom Pinewalk in die Bucht von PollencaTwo Girls on Pollenca BeachMit dem Wasserlösch-Flugboot auf Tuchfühlung in PollencaSo schön kann das Wandern im Engandin...ähhm.. Pollenca sein

Nach vielen Brändi-Dog Siegen der Herren (Schluss-Stand 9:3) hatte endlich auch der Sommer Einzug gehalten und meldete sich mit 26 Grad Celsius definitif zum Bleiben an. Also ein Zeichen der Natur, dass es Zeit zum Aufbruch nach Menorca wurde.

Helen: it was great to catch up with our friends Kevin & Bev in Pollenca, northern Mallorca. Dear Bev, she knew how challenging it would be to get there with the strong winds on the nose and prepared a lovely meal for us for when we arrived. Such a treat! Amazingly Swiss precision kicked in and we arrived bang on schedule. As for the Brändi-Dog challenge, tally at 9:3 … that’s a joke … but then if we told you the real score then the men would be upset and may not play cards with us again. The bay at Pollenca in May is just fine, not too crowded, weather just right for excursions,the anchorage offers little to no swell with good facilities ie shopping, launderette to hand. With a sad heart and after several lovely days together with Kevin & Bev we headed (motorsailed) off to Menorca for the next leg of our journey. 
Am 5. Juni überquerten wir den Kanal per Motorsegeln und seitlicher Welle gen Ciutadella. Wind und Welle wurden entgegen Wetterprognose immer stärker. So war ein Ankern vor Ciutadella in der südlichen kleinen Bucht kein Thema mehr. Der Hafenplatz würde 115 Euro/Nacht kosten – also weiter ins nördlich gelegene Naturschutzgebiet der Cala de Algayerens. Ruhe und Frieden pur. Vogelgezwitscher (für uns Segler ein seltener Genuss) erfreute uns am Abend und Morgen in dieser Traumbucht. 
Am nächsten Tag gings weiter der wild romantischen Nordküste von Menorca entlang in die Cala Addaya. Diese Cala ist sehr klein, somit war es nicht ganz einfach einen passenden Ankerplatz zu finden – trotzdem wurden wir noch fündig.

 Dakini (Bildmitte links) in AddayaMahon - Hafenpromenade

Tagsdarauf erwartete uns beim Einlaufen in die Cala Tenlera bei Mahon ein erfreuliche Überraschung. Am Anker lag da die Sulaire mit Charlie und Alison aus Schottland. Natürlich wurde unser Wiedersehen gebührlich gefeiert – die Schotten sind ja nicht gerade als Anti-Alkoholiker bekannt.
In Mahon erledigten wir Einkäufe und betankten unsere Dakini mit 315 Liter relativ günstigem Diesel (in Italien ist es mit 1.78 EUR ca. 30 Cent teurer pro Liter). Die verschiedenen Marinas in Mahon waren alle ziemlich leer. So erstaunte es uns nicht, als wir am 12.6. von unserem schönen gratis-Ankerplatz von den Hafenbehörden verscheucht wurden. Man dürfe da nur ankern, wenn es in der Marina keinen Platz gäbe..

Charlie von Sulaire hat soeben eine nackte Frau am FKK Strand der Cala Mesquida gesehenSo erfreuten wir uns in der Cala Mesquida noch dem Anblick mehr oder weniger erotischen Menschen am dem FKK Strand, bevor das Abenteuer “Menorca-Sardinien” am nächsten Tag anbrach.
Charlie zeigte uns auf seiner PredictWind App auf dem iPad eine beeindruckende Trip- und Routenplanung: auf den Wind und die Welle abgestimmt.

Helen: welcome to Menorca & Mahon. It was great to catch up with Charlie & Alison (a few days later). We had such fun in the dinghy rides into town. Alison keeping a watchful eye on Marcel & his tricks trying to bounce the poor lasses much to the enjoyment of Marcel & Charlie. More so and despite the installation of the new hydrofoil which is meant to ensure a smooth ride. Hmm. Look out ladies … guys and their ‘toys’ … that being said PredictWind is just fantastic and helps ensure a good passage, with precise info on the winds, direction and the means to avoid the heavy swell.

Mit all der sorgfältigen Planung mit verschiedensten Wetter-Informationssystemen war dann die eigentliche Überfahrt von Menorca am 13./14. Juni eine gemütliche Kaffee-Fahrt meist unter Motor. Keine Welle – deshalb jedoch leider auch bloss am ersten Tag etwas Gennaker Wind – und dann windstill. Ein gutes Dutzend Delfine begleiteten uns eine zeitlang auf der ruhigen Reise.

Adios España - Benvenuti Italia!
Nach einem guten Jahr ersetzte die italiensche nun die spanische Gastlandflagge. Wir dachten gerne an die vielen schönen Monate in Spanien zurück, die reichhaltige Geschichte und Kultur dieses faszinierenden Landes. Vom rauen Atlantik des Nordens (Asturien und Galizien) bis hin ins Mittelmeer. Muchos gracias, España!
Der Anker fiel nach der Durchquerung der Strasse von Bonifacio in der Baia di Reparata an der Costa Smeralda am 14.6. um 11 Uhr. Benvenuti in Sardinia!

Wir waren sprachlos ob den ersten Eindrücken von Sardinien. Türkis, kristall-klares Wasser, feines Essen und Vino, freundliche Leute, warmes – aber nicht ZU warmes Wetter mit immer eine Brise Wid, Buchten ohne Schwell…

Jonathan Seagull heisst Dakini in Sardinien willkommenWarum überhaupt in die Karibik? ... es fehlen bloss die Palmen und der Painkiller

Nördliche Winde motivierten uns bald zum Verholen in die herrliche Bucht von Porto Liscia. Hier begeisterte ein Delfin ca. 200m vom Strand entfernt die Badegäste mit seiner Geschwindigkeit und Wendigkeit. Die kleine aber feine Beach-Bar servierte kühlen Rosé zur feinen Pizza und coolem Chill-Out-Sound: was will Segler mehr.

Unsere Lieblingsbucht auf Sardinien - Porto LisciaPalau - Shopping Mekka der geschlossenen Supermarkets und günstigem WIFI

In Palau erfolgte das übliche Einkaufen – und die nächste schöne Überraschung. TIM Italia bietet unkompliziert 10GB prepaid Internet zu 25 Euro pro Monat an. Nach 10 Minuten waren wir bereits online!  Kein mühseliges Umher-Rennen wie in Spanien um wie dort bei Orange für 40 Euro 2GB zu erbetteln.

Vollgebunkert ging es dann los ins wunderschöne Naturschutz-Reservat von Maddalena. Unser Anker fiel am 17.6. auf den feinen Sand der Cala G. Marino bei der Isola Budelli. Erneut waren wir sprachlos ob der Schönheit der Natur. Die karibische Namesgebung “Passo Cecca di Morto” (Dead Man’s Reef Passage” unterstreicht die karibische Schönheit dieses Gebiets. Hier verbrachten wir traumhafte Tage gemeinsam mit SY Sulaire beim Schwimmen, Kajaken, feinem Essen und relaxen.

Viel besser kann es nicht werden - oder?Auf dem Weg "nach Hause"

Über Stagna Tort auf Maddalena ging es weiter in die Cala Coticcio auf Isola Caprera. Dies ist unter den Motorboot-Fahrern von Porto Cervo auch als “Tahiti-Bay” bekannt und entsprechend beliebt.

Hier erreichte uns die Nachricht aus der Schweiz, dass unser schöner neuer Wohnwagen samt Inhalt von seinem Standplatz mit Videoüberwachung, Sicherheitsschloss etc. in Basel gestohlen wurde. Das macht schon nachdenklich, denn in all den Ländern die wir bis jetzt mit Dakini besegelt haben wurde uns noch nie auch nur ein Schäkel gestohlen…

Die folgende Nacht verbrachten wir nach unserem vorläufigen Abschied von Charlie und Alison in der Cala Portese – wiederum ruhig und ohne Schwell.
Am nächsten Tag segelten wir unter Genua, schönstem raumschot-Wind Bf5 und 7-8kn SOG in die Cala dei Sardi – 300m südlich der Marina Portisco.

Cala dei Sardi bietet vernünftige Preise ohne grosse Infrastruktur. Man liegt an einem grossen T-Pier mit Elektro-Anschluss und Wasser. Duschen, WC und Büro sind noch im Bau. Für uns jedoch eine ideale Basis um unsere Gäste in Empfang zu nehmen. Francesco (Marina Manager) empfahl uns die innen-liegenden Liegeplätze und Bug gegen West zu richten, denn wir erwarteten den ersten Mistral in den nächsten Tagen.. darüber aber mehr im nächsten Bericht.

Helen: my first time in Sardinia & I’m in love. Sardinia is just fantastic! As our good friend Charlie says, it doesn’t get much better than this. For us, head & shoulders better than Spain, Balearics. On the east coast you are well protected, there are many good anchorages. The landscape is very attractive, pleasant on the eye. The housing is well done, discrete, well set into the landscape, no ugly, tall high rise blocks. I can see why the Costa Smeralda + Maddalena, in June & July, are highly sought out locations. As you can see from the photos, clear, turquoise water, sandy & stone beaches. This summer the heat wave has kicked in late, so it’s only just turning 30 degrees. Fine for me. The sea is warming up nicely too, so even Helen is in their swimming perhaps even skinny dipping but don’t tell anyone.   Not much sign of jelly fish which is an added plus. Time for the canoe & off to the local café/restaurant for a pizza & gelato … it’s so good to be in ‘Italy’. So much so, we plan to stay here longer …  

Link zu unseren Fotos:
Von Mallorca nach Sardinien (2013)

Link zu unserer Homepage:
www.sy-dakini.ch

Link zu unserer Position (d.h. wo sind wir im Moment):
Letzte Position SY Dakini

Montag, 3. Juni 2013

Saisonstart 2013 für Dakini in Cartagena – bis in die Werft STP in Palma de Mallorca


Helen will add her comments here (in english language) at a later stage, as she is still very busy with her professional life and will need some time to catch up.

In the meantime we kindly ask english spoken readers to use the Google Translator Button below and enjoy some hilarious translations.


Nach ein paar Wochen WeihnachtsferienSo schön kann der Schwarzwald sein - Ferien vom Segeln in der Schweiz fuhren wir mit unserem VW Touareg vollgepackt bis unters Dach mit neuem Keyboard, Proviant, Ausrüstung etc. zurück zu Dakini in Cartagena, wo wir am 10. Januar ankamen. Das Wetter verwöhnte uns mit viel blauem Himmel und milden Temperaturen (tagsüber ca. 15 Grad, nachts jedoch bis 4 Grad Celsisus). Zum Glück haben wir Elektro-Oel-Heizer an Bord – aber bei 33 Cent pro kW/h laufen die meist nur nachts bei niedriger Leistung, so dass es im Schlafbereich so 10-12 Grad wird.

NB Navales baute den Inverter wieder ein (diesmal auf Silent-Blocks) und siehe da, das unangenehme Brummen im Betrieb fiel sofort viel leiser aus – beinahe unhörbar.
Charlie von SY Sulaire half beim Wieder-Einbau des Sterling A2B-Chargers.. und siehe da – auch der funktioniert wieder tadellos, nachdem wir die Batterie-Temperaturfühler nicht mehr angeschlossen haben.

Neben all den Arbeiten kam jedoch auch der Fun & Entertainment Teil nicht zu kurz. Viele schöne BBQ-Parties mit stundenlangen Jam-Sessions auf Dakini und schöne Ausflüge nach Cordoba und Ronda rundeten das Programm ab.

Einige der 856 kunstvollen SäulenPuente Romano in CórdobaHübsches RondaDie älteste Stierkampf Arena in Spanien - Ronda

Besuch hatten wir von Helens Schwester Catherine und ihrem Gatten John.
Am 28. Februar gings es mit dem Auto zurück in die Schweiz. Am 21. März kehrten wir definitiv für den Saisonstart per Flugzeug zu Dakini zurück.
Wiederum wartete ein volles Arbeitsprogramm auf uns, denn wir waren am 8. April in Alicante für den jährlichen Lift-Out gebucht. Dort erhält Dakini ihr neues Anti-Fouling und der Service wird gemacht für unsere Yanmar-Diesel Maschinen sowie den Honda Aussenborder. Dieses Jahr kam noch eine letzte Garantie-Reparatur am Backbord Saildrive hinzu – die uns später noch beschäftigen sollte.

Auf Wiedersehen - Charlie und MikeBye Bye - Cartagena (7. April 2013)

Die ersten Blauwasser-Segler (SY Scrabbler, SY Felina) hatten Cartagena bereits “verlassen als wir am 7. April “Leinen Los” machten. Wegen einer kleinen notwendigen Reparatur an einer Schweissnaht im Mast entschieden wir uns unter eisenerem” Segel nach Torreveja zu motoren  um da im Vorhafen zu ankern.
Am nächsten Tag ging es in die Werft, wo wir sehr professionell aus dem Wasser geholt wurden.

Das Wetterglück blieb uns hold, es blieb sonnig und trocken, so dass die Arbeiten an Dakini gemäss Plan erledigt werden konnten. Am 12. April ging es wieder zurück ins Wasser. Während dieser Zeit durften wir das schöne Ferien-Haus von Catherine und John benutzen und dadurch das spanische Hinterland etwas erkunden.

Einmal im Jah:  Rigg-Inspektion (und Reinigung...)Die schöne Hafen-Promenade von AlicanteDakini mit neuem Antifoul und technischer Wartung erledigt wartet auf die Rückkehr in ihr ElementUnsere Unterkunft und Mietauto im spanischen Hinterland während Dakini in Alicante liegt

Mit der schmucken Dakini verholten wir uns anschliessend in die schöne Marina von Alicante (EUR 51/Tag inkl. Wasser und Strom) um letzte Arbeiten zu erledigen (Raymarine AIS Probleme lösen, Schweissnaht im Mast reparieren, Wassermacher entpickeln und in Betrieb nehmen, Proviant bunkern etc.). Alicante überraschte uns mit einer wunderschönen Ufer-Promenade mit Marmor-Mosaikboden und feinen Restaurants. Das Castillo de Santa Bárbara auf dem Monte Benacantil  überblickt den Hafen von Alicante auf majestätische Art und Weise.

Auf alten Pfaden resp. Seewegen ging es los am 17. April über Calpe nach Ibiza. Erst in die hübsche Cala Hort, wo wir jedoch keinen Wifi/3G Empfang hatten. Also gleich weiter in die Cala Roig vor Sant Antoni de Portmany (San Antonio). Schöne Ankernacht im Naturschutzgebiet – aber auch hier schlechter Empfang. 
Also die Zähne zusammenbeissen dachten wir, und auf nach San Antonio. Dieses Hafenstädtchen hat in den Hafenhandbüchern denkbar schlechteste Noten: Laut, stinkig, schmutziges Wasser am Ankerplatz et cetera. Da wir in der Vorsaison dort ankerten, wurden wir von all dem verschont und hatten eine schöne Zeit, obwohl wir eine ganze Woche lang Dauerregen und “Kälte” (12-14 Grad) durchstehen mussten. Hier bewährte sich unsere neue Investition "Rhonda-The-Honda" - ein kleiner 2KVA Honda-Generator der unsere Batterien lädt und warmes Wasser aufbereitet. Glücklicherweise legte sich am 30.4.  SY Miss Lilly  neben uns an den Anker. 
Wir mieteten ein kleines Auto und fuhren mit Kevin und Bev auf Ibiza herum. Erst nach Ibiza-Stadt und Dalt Vila. Anschliessend ging es nach Santa Eulària des Riu. Wir konnten dem Lock-Ruf des “Privilege” in San Rafael jedoch gut entsagen, handelt es sich doch um die weltweit grösste Disco mit einem Fassungsvermögen von 14’000 Menschen.

Skipper und Dakini (im Hintergrund) - in San AntonioKevin und Bev von SY Miss LillyIbiza-StadtGeburtstagsfeier für Marcel mit Helen, Bev und Kevin von SY Miss Lilly im Sa Capella in San Antonio

Nicht entsagen mochten wir dem herrlichen Restaurant Sa Capella, in dem schon Tom Hanks, Bruce Springsteen und Sting, gespeist haben. Ein schöner Ort, um am 3. Mai den Geburtstag des Skippers zusammen mit Kevin und Bev zu feiern – ein unvergesslicher Abend!

Da nun langsam die unermüdlichen Party-Menschen auf Ibiza zum "clubbing" eintreffen und wir keine Lust auf Bumm-Bumm-Bumm verspührten (Disco – im Moment noch “nur” bis Mitternacht oder so, wegen dem kalten Wetter), verholten wir uns in das wunderschöne Naturschutzgebiet der Isala Conejara bevor es am nächsten Tag an die N-Spitze von Ibiza (Clot d’as Llamp) weiterging. In dieser romantischen kleinen Ankerbucht genossen wir wiederum ein feines Abendessen mit SY Miss Lilly.

Crew der SY Dakini in Ibiza-StadtDakini in ruhiger Ankerbucht an NE-Küste von Ibiza
Die Überfahrt nach Mallorca in die Palma Nova war ziemlich langweilig, da kein Wind wehte und die ganze Strecke unter Motor zurückgelegt werden musste. Ankuft bei Sonnenschein und 21 Grad.

So sollte es unter der Saildrive Platte nicht aussehen! Ab in die Werft STP in Palma zur Reparatur....Bereits beim Ablegen in Ibiza am Vortag fühlten wir ein Klemmen beim Versuch den Vorwärtsgang einzulegen. Nachdem wir gefühlsvoll den Rückwärtsgang einlegten – funktionierte es Vorwärts auch wieder. Aber bei der Ankunft in Mallorca passierte es wieder. Das musste untersucht werden. Erst dachten wir, das könnte das Kupplungskabel sein (Verschleissmaterial). Als jedoch beim Fotografieren des Kabels unter dem Motorblock eine Riesen-Oel-Lache entdeckt wurde, war es klar: Der Saildrive, noch vor wenigen Tagen in Alicante “repariert” spuckte schon wieder. Nun kommt, was jeder Schiffseigner liebt: Der Garantie- und Reparatur-Tango: e-Mail schreiben, Warten, Telefonieren, Fluchen, Telefonieren, Fluchen etc.
Das ganze wurde durch das Wetter noch ein bisschen interessanter gemacht – denn dauernd mussten wir vor dem ekligen und teilweise gefährlichen Schwell von der einen Seite der Bucht auf die andere flüchten – und das alles nur mit einem Motor zum “Manövrieren”.  Aber endlich war alles organisiert – und wir liefen am 13.5. in die Super-Werft STP in Mallorca ein. Wir waren sprachlos, über die vielen Megayachten hier – und auch die Professionalität der Werft.

Glücklicherweise fanden wir eine deutsche Yanmar-Werkstatt (Marine Engineering Palma – Udo Maekler) die sehr kompetent den Schaden analysierte und dann – unter Garantie – behob. Wir liessen von ihnen auch gleich noch neue Racor-Dieselfilter einbauen.

SY Dakini - 12.6 m, Mast: 21m..für sie müssen wir Platz machen: SY Aglaia - 66m, Mast 83m (2. höchster der Welt)Die Yanmar Maschine muss vom Saildrive getrennt werden per Flaschenzug

Ebenfalls Glück hatten wir bei der Lösung der ewigen AIS-Probleme. Juanjo von Dofi behob das eine Problem mit einer neuen UKW-Antenne, so dass wir keinen Multiplexer mehr brauchen. Dafür klappert jetzt die neue Antenne lose im Mast. Nun wird er in den nächsten Tagen noch ein Software Update für die Firmware nachliefern.

Damit ist Dakini wieder Topfit für die nächsten Abenteuer und die kommende Überfahrt nach Menorca.

Link zu unseren Fotos:
Saisonstart 2013 für Dakini in Cartagena – bis in die Werft STP in Palma de Mallorca
Link zu unserer Homepage:
www.sy-dakini.ch
Link zu unserer Position (d.h. wo sind wir im Moment):
Letzte Position SY Dakini