Donnerstag, 19. September 2013

Von Sardinien nach Ponza (2013)

 

…der letzte Blogeintrag versprach mehr Information zum “Verstopfungs-Abenteuer”. Vorsicht: Das Weiterlesen ist mit Riskien behaftet – sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber… denn als wir am 8. August spät Abends wir wieder auf Dakini waren, musste natürlich noch ein kleines Geschäftchen erledigt werden. Skipper derweil auf Deck den herrlichen Mondschein genoss - es plötzlich aus dem Overflow-Ventil an der Rumpf-Oberkante geschossen kam – und zwar im dicken Hochdruck-Strahl – und zwar in das vor wenigen Minuten vorher unten fest gemachte Dingi. Oh je, das roch gar nicht gut! Im Licht der Taschenlampe sah es auch gar nicht gut aus. Nun war endlich klar, warum wir ein defektes Rückfluss-Ventil vermuteten, da unsere WC-Schüssel immer öfter einen “Rücklauf” hatte. Da Helen des Skippers Rufe nicht hörte, schossen so dreimal eine gute Ladung in unser schönes Dingi – und Skipper stand anschliessend fluchend in der grässlichen Brühe bis zu den Knöcheln, beim Abpumpen und putzen. Diagnose: Verstopfung Fäkalien-Tank. Problemlösung: Mit gutem Wasserdruck von unten in den Abfluss reinspritzen, bis sich die Blockade löst. Wähhhhhhh! So, jetzt wisst Ihr es – Bitte nicht nachahmen!

Helen: the last of our guests have departed and so Marcel & I spend a couple of days at Cala dei Sardi to prepare the boat inclusive a good wash down (you never know when we can clean the boat next & there is little prospect of rain in summer). Before we leave we have one problem to solve, namely the back flush in the toilet on the port side. Prior to retiring to bed, I decided to give the toilet system a good flush. Unbeknown to me Marcel has parked the dinghy on the port side, middle cleat & oops … with 3 good flushes, there is suddenly a shower via the overflow pipe directly into the dinghy below.  Not surprisingly Marcel is not happy with wifey! Now in the fair blue water community, it is agreed that the outside part of the boat is the man’s domain (blue jobs), the inside being the woman’s (pink jobs). This being one of those moments to exercise this practice, it is at midnight under a romantic moonlit night that Marcel has the joy (?) of cleaning the dinghy. To show moral support  & after offering a few ‘oh dears’, Helen retreats indoors. Safer that way …  The next day we have a good good laugh over the incident, so much so that Marcel suggests I write an article for the anecdote page in one of the english Yacht magazine. 

On August 11th, the boat was ship shape & so we headed north to Porto Liscia for our onward journey to Corsica. As we arrived in Porto Liscia, we find our friends Kevin & Bev are anchored there in the lovely bay. We are invited to a lovely BBQ on their boat & a round of Braendi-Dog; somehow the men win this round … quite ominous … the women start to wonder if there is something amiss here?

A few days later, we head into Porto Vecchio. The anchorage & part of the town we visited is not noteworthy. However, what was remarkable was the steam of motor boats racing in & out of anchorage, without care or caution for the yachts or anybody else. Madness! The swell & turbulence caused by these motorboats made the ride into the marina extremely uncomfortable & we were lucky that nothing fell down or was broken. Kevin & Bev were due to visit Porto Vecchio in the next weeks, I my heart went out to them should they have to suffer this madness a second time. 

Am 11.8. seglten wir wieder nach Porto Liscia zu einem feinen BBQ mit Miss Lilly. Wie üblich folgte darauf ein Brändi-Dog Sieg der Männer, was den Abend zusätzlich schön abrundete.

Und schon gings mit Miss Lilly weiter unter Segel durch die Strasse von Bonifacio in den Südosten von Korsika. Die Nacht verbrachten wir schwellfrei in der Bucht von Balistra bevor wir zum Einkaufen nach Porto Vecchio motorten. Wenn wir bis anhin dachten, dass wir an der Costa Smeralda von MoBos eingekesselt gewesen sind, dann befanden wir uns auf dieser Strecke auf der absoluten Motorboot-Autobahn. Wie Geisterfahrer motorten wir gen Norden, während uns Horden von PS-Boliden entgegenkamen und uns mit entsprechender Welle beglückten.

Die schnelle Miss Lilly in der Strasse von BonifacioPorto Vecchio auf Korsika

Porto Vecchio empfing uns mit trüben, übelriechendem Hafenwasser und drückender Hitze. Los gings per Dingi zum Einkauf in das kleine hübsche Städtchen. Gelati wie immer als Belohnung für den “Stress”. Wir waren froh, noch am selben Nachmittag diesem Gewühle zu entfliehen und zwar in die Bucht von Porto Novo. Über Seegras fiel unser Anker ins ruhige Wasser . Über Nacht drehte der Wind um 180 Grad, und unser sonst sehr zuverlässige Rocna Anker begann tatsächlich bei Bf7 über das dichte Seegras zu schleifen. Zum Glück waren wir beim Frühstück und entschieden so, dass wir gleich Anker auf machen, und gegen den Starkwind zurück nach Balistra motorten. 

Am 15. August noch immer Starkwind mit Bf7 – also nichts wie los! Alleine unter der Genua segelten wir in der beachtlichen Welle entlang der Strasse von Bonifacio mit mehr als 7 oder 8kn SOG. Bei der Welle von etwas 2.5 m ging in Küstennähe auf einem anderen Katamaran eine Person über Bord und wir empfingen eine entsprechende Mayday Meldung auf der Notruf-Frequenz. Da bereits zahlreiche Yachten und Schiffe dort anwesend waren, als “Helfer”/Gaffer segelten wir weiter in die Cala Furnellu. Schlechter Ankergrund und Fäkaliengestank motivierten uns am folgenden Morgen weiter nach Roccapina zu motoren.

Hotel Dampfer (Cruiseliner) am Anker vor Bonifacio

Wir dachten  wir sind im Paradies angekommen! Roccapina ist wohl der schönste Strand in Europa, den wir bis anhin gesehen haben. Kilometerlanger sauberer Sandstrand mit Dünenlandschaft, türkis/kristallklares Wasser (Quallenfrei).. Das musste natürlich mit einem weiteren feinen Beach BBQ zelebriert werden und zwar mit Miss Lilly – wir waren weit und breit allein beim Geniessen..

Helen: a big thank you to Marc (who we met in Palma) for the super tip regarding Roccapina. Absolutely the best beach in the area! Great for long walks in either direction, & for swims in the crystal clear turquoise water. A further advantage we discovered is that this beach can only be reached by boat, so not a destination for tourists in general. What a delight to have found this secluded beach. It goes without saying, that a BBQ for that evening was a must, so together with Kevin & Bev we packed our food & drink & courtesy of Kevin’s dinghy headed for the deserted beach. It was a glorious evening, we gazed across the serene bay, sipped cold white wine & enjoyed a delightful sunset.

Beach BBQ auf dem Traumstrand von Roccapina (Süden von Korsika)Das hübsche Porto Pollo auf Korsika am Abend

Ebbe in unseren Kühlschränken und Tiefkühltruhe signalisierten uns, dass wir wieder mal einkaufen gehen sollten. Also weiter gen Norden nach Porto Pollo. Mit gutem Wind konnten wir die Hälfte der 18 Meilen segeln und an der Boje festmachen. Helen fuhr das Manöver, während der Skipper mit der neuen Bojenfang-Stange ohne grosse Probleme die Boje zu greifen kriegte. Die Boje (20 EUR) hätten wir uns jedoch sparen können, denn der SPAR liegt gerade beim Bojen/Ankerfeld mit Zugang vom Strand. Im Restaurant am Strand gab es feinste Muscheln mit Pommes Frites zum Abendessen.

Auf dem Rückweg nach Roccapina dann das nächste technische Abenteuer – denn der Schlauch der Hochdruckpumpe des Wassermachers riss sich inklusive Schlauch-Schelle vom Anschluss-Zapfen runter. Der Alarm der Bilgenpumpe informierte uns, dass Dakini wohl nicht gerade sinken würde, aber doch eine beachtliche Menge Wasser in die Bilge gepumpte wurde. Zur Information: Dakini ist wie die meisten Yachten mit automatischen 12V-Bilgenpumpen plus zusätzlichen manuellen 12V Elektro-Pumpen ausgestattet. Die wirklich beste Wirkung erzielen wir jedoch mit den Handpumpen im Cockpit – oder natürlich mit der salzwasser tauglichen  220V Hochleistungspumpe mit einer Leistung von 6.5 Kubikmeter pro Stunde. Im vorliegenden Fall jedoch genügten die Bilgenpumpen und die Handpumpen problemlos – unterstützt mit entsprechendem nicht publizierbaren Vokabulars des Skippers. Alle Filter wurden gewechselt, gereinigt und der Schlauch wurde behelfsmässig wieder montiert – und der Wassermacher war wieder einsatzbereit.

Für unsere Reise nach Tunesien benötigten wir Diesel für beide Maschinen. In Sardinien wurde man mit 1.80 EUR pro Liter zur Kasse gebeten. Gemäss Navionics App sollte der Liter in Bonafacio jedoch bloss 1.47 EUR kosten. Also ein guter Grund für einen weiteren Abstecher in das hübsche Hafenstädtchen, diesmal jedoch in der Hochsaison. Oh je! Total überlaufen, sogar unser kleines Büchtchen Cala Catena war mit Yachten und Kats vollgestopft. Mittlerweile kostete die Nacht dort 50 Euro… Also nichts wie los  zur Tankstelle und hoppla: Sämtlicher Diesel ist ausverfkauft. Nächste Lieferung um 18 Uhr. So lange wollten wir nicht warten, und uns dann in die Schlange einreihen.

So segelte Helen uns unter Bf7 souverän durch die Strasse von Bonifacio zurück nach Porto Liscia in Sardinien. Dort ein schönes Abschieds-BBQ mit Miss Lilly. Abschied deshalb, weil Dakini gen Süd-Sardinien segeln sollte und Miss Lilly wegen Gästen zurück nach Korsika/Porto Vecchio wollte. Wo wir uns wohl Wiedersehen werden?

Am 20. August Aufbruch nach Golf Aranchi mit Shopping- und Tankstopp (1.77 EUR/Liter) in Palau.

Schöner Wind beflügelte unser Anker auf am nächsten Tag. Aber Bf5 resultieren auch in ziemlichen Wellen. So kämpfte sich Dakini durch die kabbelige 2.5m See (erst seitwärts – wähhhhh! und dann wie erhofft eher achterlich). Die 138 Meilen in den herrlichen Golfo Carbonara absolvierten wir trotz grosser Welle und Gewitterzellen in 27 Stunden – zu 70% unter Segel!

Carbonara empfing uns mit typischer sardischer Schönheit. Kristallklares Wasser, hübsche kleine Marina Villasimius mit Bus ins Städtchen. Der Skipper vergass die Kamera mitzunehmen – ärgerlich! Dort wiedermal Einkaufen und den Wassermacher-Schlauch ersetzen mit breiteren Schellen. In der Zwischenzeit hatten wir immer das Wetter für die Überfahrt nach Sizillien im Auge. Nach drei schönen Tagen in Carbonara wurde es Zeit für was Neues. Also los ein paar Meilen in den Norden, am “Traumstrand Südsardiniens” (Werbung im Internet) vorbei. Im Vergleich zu unserem wirklichen Traumstrand von Roccapina war dies eher wie ein Massenlager an der Riviera im Hochsommer. Liegestuhl an Liegesstuhl,  Sonnenschrim an Sonnenschirm. Nein danke!

Helen: so it was time to say good bye to Kevin & Bev & set sail for southern Sardinia;  from there we planned to make the hop over to Sicily. After tanking up with diesel in Palau & shopping in Golf Aranchi we headed out, destination Golfo Carbonara.

We enjoyed a few days around Golfo Carbonara inclusive trips around the cape to check out other the beaches highlighted in the local tourist brochures. Good marketing hype. Long, sandy beaches but heaving with toursist inclusive the locals enjoying the weekend. Not a patch on Roccapina & gave such beaches a body swerve.

With an eye on the weather & especially the wind (we are a sailing boat) we decided to sail the next leg over to Sicily. But alas upon investigation we found that the CAPE index was extremely high indicating thunderstorms not only for trip but also for the ensuing week. This was heightened by the fact that we had recently received the bad news from friends whose catamaran (SY Felina) had the misfortune to be struck by lighting in a storm (over 50Kn wind) whilst at anchor in Siracusa. Certainly a warning here, so with the forecast of deteriorating weather conditions we headed back up the east coast of Sardinia. Needless to say Marcel was most frustrated. But better safe than sorry. South of Olbia & with good NW winds we headed over to mainland Italy. A smile from Helen … perhaps we can visit Rome, after all?

Lunch am schönen Punta Molentis (Süd-Sardinien) im Porto Giunco

Die Nacht in der hübschen kleinen Cala Pira war jedoch sehr schwellig und führte so zu ziemlichen Schlafstörungen der Crew. Am Morgen  mit dunklen Ringen unter den Augen also wie immer Wetterstudium. Der Wind nicht besonders stark, dafür die Welle schön von hinten. Also los nach Sizillien!

Nach dem Anker-Auf noch rasch die Routine-Kontrolle der Gewitter-Tätigkeit, die uns in Sizillien erwarten sollte. Freunde von uns (SY Felina) segelten in Siracusa in einen Gewittersturm mit über 50kn Wind und frittierten durch Blitzschlag ihre gesamte Bord-Elektrik und Elektronik. Die Gewitter-Wahrscheinlichkeit lässt sich u.a. am CAPE Index abschätzen (Convective available potential energy). Je mehr Joule pro kg, je instabiler die Luftschichten und je höher das Gewitter-Risiko. Und tatsächlich: Sizillien verschwand unter den dunkelroten Gewitterwarnungen. Da wir wenig Lust auf Blitzschlag usw. hatten erfolgte die Entscheidung zurück nach Brandinghi im nördlichen Sardinien zu segeln/motoren und dann das Festland Italiens zu geniessen auf dem Weg zu den Aeolischen Inseln. Es dampfte gehörig aus den Ohren und Nase des Skippers ab unserer forcierten Entscheidung, denn wir waren ja gerade vor einer Woche von dort in den Süden gesegelt.

Über das nicht gerade spektakuläre Porto Fraillis (Schwell und Disco) motor-segelten wir zurück nach Brandingi. Am 28. August war es dann aber soweit. Anker-Auf um 8.30 Uhr und los ging es je nach Wellenrichtung nach Rom, Anzio oder den pontinischen Inseln. Bf7 und wie schon so oft 2.5m Welle achterlich von der Seite schoben uns immer mehr in Richtung Ponza. Während der Nacht war das Licht der Millionenstadt Rom am Horizont gut erkennbar. Uns gefällt jedoch Sternenlicht besser und schon bald kam der Sonnenaufgang - jedoch durch dunkle Wolken versteckt. Sieben Delfine begleiteten uns spielerisch für einige Zeit . bis Ponza auf der Kimm auftauchte. Wir dachten, nach Sardinien kann es nicht noch schöner werden. Weit gefehlt. Ponza nahm uns von Anfang den Atem weg. Die steilabfallende Felsküste mit den vielen Höhlen und malerischen Häuschen. Da kann auch Bonifacio nicht mithalten. Am 29. August fiel unser Anker in der Cala Inferno um 11.45 Uhr nach 156 Meilen (die Hälfte unter Segel).

 

Der attraktive Hafen von Ponza

Einkaufen im hübschen Städtchen und Lunch bevor wir am selben Tag noch wegen dem Wind und Schwell auf die Westseite der Insel in die Cala del Agua verholten – mit super WIFI Verbindung.

 

Ponza - hier wird noch richtig gefischt!Beim "Stadt-Bummel" durch Ponza

Beim üblichen Tauchgang zur Ankerkontrolle erfolgte ein nettes Gespräch mit der benachbarten Yacht. Alberto (lokaler Schiffseigner und Profiskipper) und Simonetta (seine Partnerin) empfahlen uns das Restaurant “La Marina” in der Bucht – wo wir uns ein paar Stunden später zufällig wieder traffen. Hier begann das wohl verrückteste Wochenende des Jahres. Alberto überzeugte uns in seinem charmanten Englisch mit starkem italienschen Akzent, dass wir nicht weiter nach Capri segeln können ohne vorher die Nachbarinsel Palmarola besucht zu haben.

 

Auf dem Weg zum Lunch im Fisch-Restaurant "La Marina" auf PonzaBlick vom "La Marina" über die Bucht in Ponza

Wie vereinbart motorten wir am Abend gemeinsam die 6 Meilen rüber nach Palmarola. Und noch mehr stockte uns der Atem. Natur pur, mit herrlichen Höhlen, Felsabbrüchen, türkis Wasser – und nun, nur noch lokale Schiffe. Ein Schwede und wir waren die einzigen Ausländer da. Um 20 Uhr wollten wir gemeinsam ins Beach-Restaurant etwas essen gehen mit Alberto und Simonetta. Vorher wollte Alberto uns aber noch seinen “Cave” zeigen. Eine kleine rustikale “Ferienwohnung”, die in renovierten Höhlen der lokalen Fischer errichtet wurde. Schon hiess es: Ciao Alberto! Und drei seiner Kumpels riefen von der Nachbar-Höhle rüber. Fünf Minuten später waren wir zu einem feinen ad-hoc Abendessen bei Michele, Camillo und “Il Gladiatore” eingeladen. Solche Gastfreundschaft trifft man leider in der Schweiz nur noch sehr selten an. Hier im schönen Italien scheint das einfach selbstverständlich zu sein. Grazie mille, amici!

Wir luden selbstverständlich die ganze “Rasselbande” zum Frühstück auf Dakini ein. Zum Glück lieferte unser Jura Kaffee-Vollautomat selbst für verwöhnte Italiener-Gaumen einen feinen Kaffee. Schon bald verabschiedeten sich Michele und seine Freunde, denn sie wollten fischen gehen. Sie geniessen so die Wochenenden ohne Frauen und Kinder… Alberto zeigte uns in seinem Dingi die herrlichen Höhlen der Insel, in manchen waren wir hinein- oder durchgeschwommen (durch seeeehr enge Gänge). Nun erfuhren wir die nächste Phase des Wochenendes: die gefangenen Fische von Michele (50 Stück) mussten ja auch verspeist werden. So gab es einen herrlichen Fisch-Lunch mit Monster-Steaks (Michele ist Inhaber eines Schlachthofes). Zum Abschied überliess er uns ein Packet mit Fisch und Fleisch das kaum in unseren Tiefkühler passte. Camillo umhängte uns in einer feierlichen Zermonie mit einem Halskettchen (Anhänger mit Umriss von Palmarola und Ponza) als Abschiedsgeschenk. Wir waren sehr berührt ab all dieser Grosszügigkeit! Mit brüllenden 300PS fuhr das RIB mit Michele und seinen Freunden und die Yacht von Alberto zurück nach Hause ans Festland. Vielleicht trifft man sich das nächste Jahr in Griechenland?

 

Michele mit Kumpels - ohne Ehefrauen und Kinder .. vor ihrer "Höhle" auf PalmarolaMichele will mit den Girls abhauen in seinem 300 PS RIB

Camillo bei der Arbeit - Helen zur Assistentin degradiert!Michele, Simonetta, Alberto, Camillo, "Il Gladiatore" und Helen beim Festessen auf Dakini in Palmarola

Am Sonntagabend, 1. September verholten wir uns wieder in die Cala del Agua, denn Freunde aus Cartagena (SY Viking) Vaughan und Ian aus Australien erwarteten uns da.

Wir warfen vier der herrlichen Monster-Steaks auf den Grill und segelten am nächsten Tag wieder nach Palmarola um SY Viking die Schönheit der Insel zu zeigen.

Vaughan und Ian beim Höhlenschwimmen in Palmarola mit MarcelNach dem Tauch/Schwimmgang auf dem Rückweg (Palmarola)

Die beiden mussten dann schon wieder weiter nach Rom, als am 4. September ganz plötzlich und unerwartet Miss Lilly neben uns ankerte. Eigentlich dachten wir, dass ein Wiedersehen erst in Sizillien anstehen würde – umso grösser die Freude.

Leider mussten wir feststellen, dass der Saildrive der Backbord-Maschine schon wieder Oel herumspritzte – nicht so schlimm wie in Mallorca vor drei Monaten… aber trotzdem sehr ärgerlich. Wir beginnen uns auch immer mehr zu wundern über das Schweigen der (nein, nicht der Lämmer sondern der..) Anbieter wie Ancasta, Yanmar etc. Ziemlich frustrierend, wenn auf Reklamationen null Reaktion kommt. Scheint ein Phänomen der Yachtindustrie zu sein…

Am 6. September hiess es Abschied nehmen von unserem Paradies in Palmarola. Verholen nach Ponza und Vorbereiten für die Überfahrt nach Capri. Ein letzter schöner Spaziergang durch Ponza mit Kevin und Bev. Ziel war der schöne Leuchtturm an der SW-Spitze der Insel. Schweissgebadet trekten wir durch die Strassen von Ponza auf der Suche nach dem Pfad zum Turm. Wir fragten eine Dame im Minibus nach dem Weg.. Und schon wieder schlug die italienische Gastfreundschaft zu. Warum den beschwerlichen Weg zum Leuchtturm unternehmen. Wir sollen Kaffee in ihrem Haus trinken kommen und den Panoramablick von da oben geniessen. Marina (so hiess unserer Gastgeberin) darf stolz auf ihr herrliches Ferienhaus am Berg sein. Mit weitem Blick auf die Ost- und Westküste von Ponza, riesigem Obst- und Gemüsegarten, Swimmingpool etc. So lässt sich der Sommer geniessen. Grazie Marina!

Blick über Ponza nach NW (Isola di Zannone im Hintergrund rechts) von Marina's HausGastgeberin Marina (Mitte) mit Crew von Miss Lilly (Kevin und Bev) und Dakini auf Ponza

So verliessen wir am 9. September die wunderbaren pontinischen Inseln und segelten weiter nach Capri – oder?  Fortsetzung folgt.

Helen: as you may have guessed, we did not reach Rome. The wind was very strong & the waves high & from a NW’ly direction, so we changed our course & headed further south arriving in the islands of Pontine, our first port of call was Ponza. What a delight & quite unexpected especially as both Marcel & I know little about this part of Italy. These islands are very different from Sardinia, nonetheless they are most attractive & rugged. The town of Ponza is appealing, the folk very friendly, a good number of restaurants scattered throughout the town plus a variety of shops for all the provisions needed.

By chance in Cala del Acqua we had the luck to meet a couple Alberto & Simonetta olso anchored in the same bay. They gave us a tip for a good local restaurant nearby plus recommended (a must see) that we visited he neighbouring island of Palmarola before we sailed on to our next destination. So without hesitation, that evening we teamed up with Alberto & Simonetta & sailed the 5 nm over the bay. Indeed Palmarola is worth the visit - dramatic cliffs, rugged scenery, caves. Apart from the goats on the mountainside, the nights are filled with silence.

The weekend however just got better & better - Alberto introduced us to his 3 friends (who also own a cave in the mountain). As we approached the caves Alberto’s friends were just about to sit down to dinner & without hesitation invited us to join them. Conversation was quite hilarious as neither Marcel nor I speak italian & only Alberto & Simonetta spoke a little english. The guys & their antics were just so funny.

The following day Alberto took us around the island to show us the various delights including the caves where you can snorkle sometimes through narrow gaps. Interesting but a little testing on the nerves at times.  In parallel, the 3 guys went fishing &   caught 50 small fry. As it was their last day before returning to the mainland, we invited our new Italian friends on to Dakini for a farewell meal – for Helen a quick immersion in local style Italian cooking with a preparation of spaghetti in a fresh tomato & basil sauce followed by fried fish in light batter. Scrumptious! Such fun too though the kitchen did look like a bomb site afterwards!

To round off the afternoon, the guys enjoyed some fun by jumping off the side of Dakini to much hoots of laughter. Helen managed to get caught out with a bucket of water poured over her! Hmmm. Great fun & I do not think I have seen Marcel laugh so much. Although only a short time together it was sad to see our Italian friends go & typical of their friendship, before they departed Marcel & I were ‘honoured’ with a present of a necklace & charm of the islands.

The following day we returned to Ponza to stock up with fresh provisions & succeeded in meeting up with Vaughan (SY Viking) who was accompanied by his cousin Ian.  We spent a few days together in the area & were pleased to be able to show them the delights of Palmarola. They too were captivated by the islands. After a couple of days it was time for Vaughan to depart as he had a dental appointment in Rome. I wonder when we will meet up again … perhaps in the Caribbean, perhaps in NZ or Australia.

To our surprise and delight, in the same afternoon that Vaughan & Ian departed Kevin & Bev on SY Miss Lilly arrived in Palmarola – we had been spotted on AIS. On with the ‘celebrations’ & enjoyment of the islands. Quite some excitement as there was a small rock slide off the cliffs …. perhaps it was a goat disturbing the scree …. plus one sailing boat came through the narrow passageway, misjudged the placement of the rocks & hit/jumped the stern. Another trip in the dinghy around the island, snorkeling in the caves.

After a few days, it was time to move on & Dakini plus Miss Lilly set sail for Capri – or was it? – To be continued…

Freitag, 30. August 2013

Ferienparadies Sardinien (2013)

 

For the good ol’ english folk, please see Helen notes below:

Sardinia is indeed a beautiful island and a lovely destination for a holiday. For Helen, my first time in Sardinia, Marcel has been here before via sailing turns.  From the first anchorage on the N/NE coast onwards it has been just wonderful – attractive bays, calm waters protected from the NW/W winds (inclusive the Mistral), little to no swell (what a delight), warm/hot sunny days, beautiful sunsets.  The Sardinian people are so friendly, make you feel at home, helpful. We’ve spent nearly 3 months here cruising from the tip of the north, up and down Costa Smeralda and nearby islands, beyond Olbia to the wonderful Brandinghi & finally down to the SE coast to Cala Carbonara. We have been fortunate to share the summer with our sailing friends Kevin & Bev, Charlie & Alison plus welcome friends (Andre & Sabine, Axel & Alessandra, Markus, Brigitte & daughter Geraldine) plus our eldest daughter Alexandra on board Dakini – they too soaked up the sunshine, delighted in the scenery & the beautiful coastline.

… Mistral war angesagt, dabei erwarteten wir doch gerade unsere ersten Sommer-Gäste in der Cala dei Sardi. Am 22. Juni kamen Andre und Sabine aus der Schweiz zum ersten Mal an Bord von Dakini. Ebenfalls kam der angekündigte Mistral. Mit Bf9 (44 Knoten Wind) heulte es während zweier Tage um unsere Ohren. Da wurde sogar der Dingi Landausflug in die Marina di Portisco zum halben Abenteuer.

Unsere ersten Gäste 2013: Andre und Sabine in PortiscoUnsere "Basis" mit Laundrette, Supermarkt und Restaurants in der Marine di Portisco - gleich nebenan

Endlich konnten wir dann Segel setzen und die erste Nacht am Anker in einer unserer nahen Lieblingsbuchten (Liscia Rula) verbringen. Dann gings weiter über Porto Cervo in das Maddalena-Naturschutz Reservat.

Der Anker fiel in das kristallklare türkis Wasser in der Bucht von Cala G. Marino auf Budelli was genau im Norden der Dead Man’s Reef Passage liegt. Es zahlte sich aus, dass wir die Gegend bereits vorher etwas erkunden konnten. So konnten wir einfach bloss noch geniessen, kajaken, schwimmen, schnorcheln..und natürlich fein essen.

Zum Frühstück erklang der Lockruf von Bonifacio. Denn mit gemütlichen 4 Windstärken lässt es sich hervorragend über die Strasse von Bonifacio segeln. Das Segeln entlang den atemberaumenden Klippen und durch die enge, geschützte Hafeneinfahrt war einmalig. Das Anlegemanöver in der kleinen vorgelagerten Bucht Cala Catena gestaltete sich nicht gerade einfach, da als “Billig-Ankerplatz” Selfservice angesagt war. Also im Dingi die Lazy Lines holen – und das bei flottem Seitenwind. Ein schöner Bummel in die Altstadt und ein feines Dinner hoch über der Bucht (Restaurant Lan’k) entschädigte jedoch unsere Anstrengungen beim Anlegen vollumfänglich.

Der Hafen von Bonifacio (Blick von der Altstadt)Bonifacio "on the Rocks"

Helen: together with Andre & Sabine sailed over the straits to visit Bonifacio in Corsica. A dramatic entrance with steep white cliffs & narrow channel up into the town. Fortunately, we came before peak season so we could take the ‘anchorage’ in the channel. Then away by dinghy & walk up to the old town where we were treated to a lovely meal in Restaurant Lan’k.

Auf dem Rückweg nach Sardinien inspizierten wir die Isola Cavallo und Lavezzi. Einzig die Cala di Zeri auf Cavallo gefiel uns. Ansonsten freuten wir uns auf die Rückkehr in die Maddalenas – bloss weg von den vielen Glassbottom-Touristenboote. Da der Wind auf Bf5 auffrischte fanden wir den Ankerplatz von Porto Puddu (gegenüber von Porto Liscia) als ungenügend. Auch nach fünf Ankermanöver wollte der Anker nicht halten (was für unseren Rocna sehr selten ist). Wir fanden Unterschlupf in der Cala Stagnali auf Caprera, gerade gegenüber der alten Natobasis auf der Isola Santo Stefano. Wir genossen eine ruhige Nacht am Anker.

Am nächsten Tag segelten wir gemütlich unter ausgeblockter Genua zurück in unsere Cala dei Sardi. Es waren schöne Tage mit Andre und Sabine, die dann leider zurück in Schweiz (zu Regen bei 11 Grad) fliegen mussten.

Helen: after a fun 10 days together we said goodbye to our friends Andre & Sabine and hope they enjoyed their first visit on board Dakini. Time to sail a little further south to Isola Tavolara & there we caught up with our friends Charlie & Alison.

Anschliessend tuckerten wir bei besten Segelbedingungen in bisschen in der Strasse von Bonifacio und der Costa Smeralda herum (La Colba, Porto Lisca, Liscia Rula und dann weiter gen Süden zu der schönen Isola Tavolara wo wir den Anker bei Spalmatore fallen liessen. Wir waren beeindruckt vom Felsen im Hintergrund der Bucht, der uns sehr an Gibraltar erinnerte. Aber noch mehr freute uns natürlich das Wiedersehen mit unseren Freunden von SY Sulaire (Charlie und Alison).

The Lovebirds from Sulaire (Charlie und Alison)Herrlicher Strand vor Isola Tavolara (Spalmatore)

Leider wurde tagsüber die Ruhe durch den Wellengang von Dutzenden von ziemlich gedankenlosen RIBs und Mobos gestört. Aber das sollte ja erst der Anfang sein…

Zusammen mit Sulaire gings es am nächsten Tag nach Olbia zum Einkaufen. Was für den Stadtbewohner banal tönt, ist für uns Yachties meist ein kleines Abenteuer. Zu viert brausten wir mit Rückenwind in unserem Dingi den 3.5 Seemeilen langen Korridor in den Hafen von Olbia rein. Dakini und Sulaire lagen derweil in vorgelagerten Bucht von Saline am Anker. Der Rundgang durch Olbia war interessant, und das Shopping erfolgreich. Mit prallen Einkaufstüten gings es dann zurück gen Saline. Aber oh je.. in der Zwischenzeit baute sich ein Gegenwindchen von Bf5 auf – mit entsprechendem Seegang. Es wurden lange und lustige 3.5 Meilen zurück zum Schiff. Dass wir dann eine unangenehm laute Reggae Nacht mit 120dB Beschallung vom Strand her vor uns hatten, wussten wir da noch nicht.

Da mussten wir bereits die Rückfahrt in die Cala dei Sardi antreten, denn am 14. Juli  trafen unsere nächsten Gäste (Axel und Alessandra) auf Dakini ein. Als zünftige Motorrad-Tourenfahrer liefen sie wie die Ghost-Riders ganz in schwarz auf ihrer neuen BMW-Maschine bei uns ein (und dies bei 30 Grad am Schatten).

Wiederum verbrachten wir die erste Nacht in der schönen Bucht von Liscia Rula am Anker. Es war ja schliesslich das erste Mal Segeln auf einer Segelyacht für Axel und Alessandra. Da wollten wir es gemütlich angehen.

Seit unserem ersten Besuch war nun leider die Hochsaison ausgebrochen. Wo wir vorher noch ohne Permit ins Naturschutzreservat von Maddalena segeln konnten, war dies nun nicht mehr möglich. Wir lösten ein Permit für zwei Tage (rund 30 Euro) und nahmen eine Boje (wo zum Henker ist die neue Bojen-Fangstange??)  in der Cala Santa Maria (gleich gegenüber von Budelli). Hier vermiessten uns die zahlreichen Quallen das Schwimmen. Per Dingi erforschten wir deshalb die Dead Man’s Reef Passage und kamen so trotzdem noch zu quallenfreiem Schnorcheln. Die Nacht verbrachten die Damen Helen und Alessandra unter tropischem Moskito-Netz im Cockpit von Dakini. Leider schützte das Netz nicht vor ungewöhnlichen Nachtgeräuschen (Kormorane?), die die Damen nicht so richtig schlafen liessen.

Bedroom al Fresca auf Dakini (Helen mit Alessandra)

Helen: in no time, we welcomed our next guests on board Dakini – our friends Axel & Alessandra who travelled by motorbike & ferry to meet up with us. We sailed up and down the Costa Smeralda & islands together.  With my fellow co-conspirator, Alessandra & I decided we would try a night out on deck under the protection of a mosquito net. As you can see from the photo above we prepared ourselves a lovely, comfortable bed. The good news was a lovely warm night, calm seas, no mosquitos! On the down side we were kept awake most of the night by a strange sound which we subsequently put down to a nesting of cormorants. Perhaps it was ghosts …  

Am nächsten Tag segelten wir weiter in die Cala Portese. Dort angelten wir uns mit der zwischenzeitlich aufgefundenen Bojenfangstange (Yupeeee!)  eine Boje für die Nacht. Helen und Axel haben hier das erste Brot auf Dakini gebacken. Mhmmmmm… Seitdem gibt es an Bord regelmässig frisch gebackenes Brot mit ständig verfeinertem Rezept.

Auf dem Rückweg in die Cala Liscia Rula noch ein Abstecher nach Palau zum Einkaufen. Alessandra hatte in der Zwischenzeit ein neues Wort (zensiert) für die hunderten von testosteron-getriebenen MoBo-Machos und ihre Flutwellen gefunden…

Auf dem Schlag in den Golfo Aranchi überraschten uns ein Delfin-Paar mit einer tollen Show-Einlage (inklusive Sprung mit Rückenlandung). Schönes Wiedersehen mit Sulaire – und Ablieferung von Reparatur-Material von www.svb.de, das an uns in der Cala dei Sardi geschickt  wurde.

Am Nachmittag des 21. Juli kam Alexandra (unsere Tochter) zum ersten Mal an Bord von Dakini. Wir holten sie am Strand von Saline mit dem Dingi ab, wo sie der Taxifahrer vom Flugplatz her hingefahren hatte. Bereits das erste Abenteuer, denn wie steigt man mit Jeans und Reisetasche in ein Dingi das wie wild im Surf auf und ab bockt? Nun, die Jeans waren bei Ankunft auf Dakini nicht mehr ganz so trocken, wie auch die Tasche nicht. Zum Glück trocknet Wasser ja wieder.

Alexandra lebte sich rasch ein auf Dakini und wir verbrachten schöne Tage zusammen mit ihr, Axel und Alessandra, Da durfte natürlich auch ein letzter Besuch auf Isola Tavolara nicht fehlen.

Crew von Sulaire (Charlie & Alison) mit unseren nächsten Gästen: Alex, Alessandra und AxelAxel geht auf Tauchstation (von Sulaire's Bord aus)

Family BBQ auf Liscia RulaCrew von Miss Lilly (Kevin) und Dakini beim Anstossen auf Liscia Rula

Leider verliessen uns Axel und Alessandra am 24. Juli und stiegen auf ihre BMW-Maschine Richtung Fähre nach Genua. Mit Kevin folgte dann noch ein Wespen-reiches Beach-BBQ in Lisca Rula. Alexandra half uns grossartig beim Putzen und Einkaufen, das unweigerlich jedem Besuch folgte. Etwas traurig wegen dem nahenden Abschied von Alex genossen wir jedoch unser Abendessen bei Matt’s in Portisco doppelt.

Am 28. Juli verliess auch Alexandra Dakini um den Sommer in der Schweiz weiter zu geniessen. Wir freuen uns auf ihren nächsten Besuch!

Helen: it was a delight to welcome our eldest daughter Alexandra for the first time on board Dakini. After an entertaining (?) start collecting her from the beach she settled in no time into her new ‘home’. A chance for Mum to spoil her, cook her favourite meals, & Alex to top up her suntan. We had many hours of fun & laughter with Axel & Alessandra, Charlie & Alison plus Kevin (on his own as Bev had to fly to the UK). 

Within a few days, it was time to say goodbye to our friends Axel & Alessandra. We  had a lovely time together & look forward to their next visit on board Dakini.  Alexandra stayed a few more days with us and we took the opportunity to show her a few more sights around Sardinia. Kevin sailed along with us & we shared many a happy evening meal together including a tasty BBQ (including wasps) on the beach. The week was soon over & Alexandra flew back to Switzerland. Sigh. Ah well, it’s probably Greece next year & I’m sure Alexandra will be out again & we can enjoy another holiday together.

No time to be sad … on the same day as Alexandra departed, Markus, Brigitta & Geraldine arrived. It was lovely to welcome them again on board Dakini. Marcel was determined to have a good start to their holiday … no unexpected storm as we had last year in Mallorca!

Es blieben uns noch ein paar Stunden um Dakini fertig vorzubereiten, denn spät Abends kamen unsere letzten Sommer-Gäste per Airport Taxi in Portisco an. Markus, Brigitta und Geraldine (sie waren bereits 2012 in Mallorca auf Dakini zu Besuch) kamen voller Abenteuerlust an Bord.

Nachdem unsere Gäste bereits in Mallorca einen Gewittersturm auf See erleben durfen, konnte natürlich auch dieses Jahr die Action nicht ausbleiben. Am 29. Juli legten wir bei Bf2 in Cala dei Sardi ab um um 14 Uhr bei Bf6-7 im Golfo Saline zu ankern. Miss Lilly begleitete uns, denn Kevin war zu dieser Zeit noch immer Solo unterwegs (Bev weilte für ein paar Tage in England). Wir machten uns bereit, den Starkwind aus Nordwest hier gemütlich auszusitzen.

Unser Anker fiel gut in den Sand/Seegrass. Trotzdem legten wir sicherheitshalber die gesamten 65m Kette die wir zur Verfügung haben. Leider machten dies nicht alle so. Besonders die Charterer sind da manchmal etwas übermütig. Auch hier waren eine kleine Flotilla von Charterbooten angekommen – gekennzeichnet durch lange weisse Spezial-Flaggen. Wir waren alle irgendwie beschäftigt als wir plötzlich die Warnsirene der grossen Ketch nebenan hörten. Was war da bloss los? Wir blickten nach vorn, und oh weh, da driftete eine dieser Charteryachten mit einiger Geschwindigkeit auf uns zu. An Deck lagen Bikini-Girlies, die erst gar nicht merken was da los war. Der Skipper schien im Meer beim Schwimmen zu sein. An Bord kaum jemand der weiss, wie man den Motor startete. Als die Yacht noch ca. 15 Meter von uns entfert war, schreckten die Girlies durch unsere Pfiffe und Sirene dann doch noch auf und alarmierten die Jungs unter Deck. Zum Glück hatten wir unsere Maschinen pronto gestartet und liefen volle Fahrt achtern zur Seite um einer Kollision zu entkommen. Dieser Plan funktionierte knapp (es fehlten noch 3m), und so kamen wir alle mit dem Schrecken davon. Die Crew der Charteryacht war dann so aus dem Häuschen, dass sie kaum mehr in der Lage waren ihren schwimmenden Skipper an Bord zu bringen. Nun wurde unseren Gästen an Bord klar, dass auch diese Saison die Action auf Dakini nicht fehlen wird…

Am folgenden Tag ging es windstill weiter nach Porto Liscia, wo wir uns nach dem Shopping in Palau an der Surfer-Bar mit einer feinen PIzza verwöhnten.

Helen: Markus, Brigitta & Geraldene had timed it well & after a successful shop in Palau we were ready to celebrate August 1st (Swiss national celebration) on board Dakini. Kevin joined us for the celebration & naturally with champagne, wine & a BBQ with steak. Unfortunately no fireworks but a lovely sunset. 

Den Nationalfeiertag am 1. August verbrachten wir zwar ohne Feuerwerk, dafür mit super BBQ – Rindsfilet vom feinsten. Auch Kevin genoss unseren Feiertag.

Shopping in Palua mit Brigitta und GeraldineUnsere vorläufig letzen Gäste 2013: Markus, Brigitta und Geraldine mit Kevin von Miss Lilly und Helen

Es soll niemand darben auf Dakini (Kevin mit Brigitta und Geraldine)After Party Chill-Out

So gestärkt folgten wir am nächsten Tag dem Ruf der Maddalenas. Ausgerüstet mit Permit und Bojenfänger fischten wir uns in der Cala G. Marino auf Budelli eine Boje. Rund um Dakini jedoch dutzende von Quallen. Wähhh… So macht schwimmen kein Spass. Im Dingi dann rauf in den Kanal zwischen den Inseln. Karibische Verhältnisse zum Schnorcheln erwarteten uns hier.

Wo beginnt der Himmel (Dead Man Reef's Passage auf Maddalena)

Am nächsten Tag weiter nach Liscia Rula. Dort wurden wir beim Schnorcheln durch die Sichtung von einer Muräne und Stachelrochen verwöhnt. Auf Isola Tavolara wartet ein weiteres feines BBQ (Schweinsfillet, Risotto, Tomtensalat) auf die hungrige Crew. Dort gab es dann auch ein kurzes Wiedersehen mit unseren Freunden James, Jana und Jana’s Dad Jürgen (SY Scrabbler). Scrabbler war unterwegs nach Gibraltar/Lagos nachdem sie ihre neue Nicholson 39 in Griechenland übernommen hatten. Ein schönes Schiff!

Helen: hi Jana & James … we managed it … to meet up in Sardinia as you were on your return trip to Portugal. The new SY Scrabbler is super. Hope you have many a happy year sailing in her. Perhaps we will see you again in the Med? 

And away we go again to our lovely beaches around Brandingi. The women relaxing in the shade at the front or taking our ‘duties’ seriously at we drop anchor. Then its into the water & dunking Marcello … fair game … besides we needed to tire him out so we had the advantage for Braendi – Dog!  

Es ging fünf Meilen weiter in den Süden zum Traumstrand von Brandinghi. So wie meist hier in Sardinien: Kristallklares türkis Wasser, so um die 26 Grad lud zum Schnorcheln ein. In der Bucht sahen wir Tintenfische, Muränen und dutzende verschiedene Fischarten.

Die Damen geniessen den Schatten und die BriseHier ist klar wohin es geht...

Überhaupt gab es jeden Abend Action pur z.B. auf dem Spielbrett. Die Droge hiess “Brändi-Dog” – wie meistens konnten sich die Männer über ihre Siege freuen. Es gab jedoch auch andere Kampf-Schauplätze. Wenn zum Beispiel zwei der Gäste sich hinterlistig zusammentun und den armen Skipper dauernd unter Wasser drücken… Vielleicht waren sie frustiert, dass sie beim Brändi-Dog so oft verloren hatten??

Der arme Skipper wird duch zwei hinterlistige Gäste angegriffen und unter Wasser gedrückt..

Auch tags darauf wiederum herrliches Schnorcheln am Cape Coda Cavallo unter ständiger Beobachtung eines Kormoran-Paares auf dem Riff. Markus zeigte dann beim Wiedereinstieg ins Dingi einen beeindruckenden Rückwärtsflop, den sogar die anwesenden Fische applaudierten.

Leider kamen so auch die Ferien mit Markus, Brigitta und Geraldine langsam zu einem Ende. Gemütlich ein letzter Schlag zurück in die Cala dei Sardi, ein letztes feines Abendessen bei Matt’s in Portisco am 7. August. Und schon kehrte der Alltag wieder auf Dakini ein – oder eben nicht. Wie es zu unserem “Verstopfungs-Abenteuer” kam, davon berichten wir im nächsten Blog.

 Sardischer Sonnenuntergang in Porto Liscia

Helen: and again, in no time at all, the holiday was over & Markus, Brigitte & Geraldine must fly back to Switzerland. Sigh. But not before we had a lovely pizza in our favourite restaurant Matt’s in marina Portisco. Perhaps you’ll come & stay with us next year in Greece? I need my fellow partners for Braendi-Dog & the dunking of Marcello! 

Be warned, in the next blog comes the next ‘adventure’ …. where for some reason Marcello enjoyed some fun at midnight though I think not too happy with Wifey …

Samstag, 6. Juli 2013

Von Mallorca nach Sardinien (2013)


Just for the good ol’ english folk, please see Helen notes below.

Endlich konnten wir nach dem Reparatur-Aufenthalt in der tollen STP Werft in Palma de Mallorca wieder in See stechen. Es folgten einige ruhige Tage in Palma Nova und ein Wiedersehen mit Werner von der SY Baharii. Werner baute seine Baharii zu einem regelrechten Tauchzentrum aus. Als Ingenieur stellte er sicher, dass sein Schiff mit den feinsten technischen Errungenschaften (siehe seine Homepage) ausgerüstet ist. Da er den Atlantik bereits vier Mal auf Baharii überquert hat, gab er uns ein paar sehr nützliche Tips für Dakini mit auf den Weg – inklusive der Installation von neuen Reff-Rollen im Baum!

Werner von www.sail4dive.de und Helen bewundern die chinesischen Solarpanel auf Baharii 
Helen mit Werner von Baharii www.sail4dive.de






Helen: just look at the hunk holding me there, our good friend Werner. Brilliant engineer who has installed the best technical equipment on board his catamaran SY Baharii. The proud owner of new solar panels from China.

Nun aber ab auf den Weg nach Menorca. Dazu segelten wir mit flottem Windchen (Bf 6) mit ausgeblockter Genua nach Porto Colom wo wir am 28.5. abends ankamen. Mittlerweile haben wir zwei ausgeklügelte Bojen-Fang-System an Bord – aber leider war keines davon einsatzbereit/auffindbar, als wir in Colom an der teueren Boje (35 Euro pro Nacht) anlegen wollten. Mit dem starken Wind durften wir ein bisschen üben, bis das dann klappte (ohne Tools ist wohl auf unserem Katamaran die Lasso-Methode die beste). Komisch, Wifey beklagte sich über beinahe ausgerenkte Schultern bei unserem Manöver.

Über AIS wussten wir, dass Kevin und Bev von SY Miss Lilly bereits in Pollenca waren. Als diese uns per Mail dann zum Essen einluden am folgenden Abend war es klar, dass wir dem Wind und wirklich ekligen Wellen (1.5-2m) auf die Nase trotzten und um 19 Uhr neben Miss Lilly den Anker fallen liessen. Nach dem üblen nass-kalten Schlag von Porto Colom nach Pollenca genossen wir das feine Abendessen und die Gesellschaft von Kevin und Bev besonders. Gemeinsam erforschten wir in den nächsten Tagen die schöne Bucht von Pollenca, den Hafen und das Hinterland mit Wanderungen – z.B. nach Sao Vincente. Immer mehr wuchs uns diese Bucht ans Herz. Auf Mallorca wurde sie so zu unserem Favoriten erkoren. Seichte Wassertiefe hält den Schwell fern – auch bei Starkwind. Zudem liegt man gegen die meisten Winde gut geschützt.

Blick vom Pinewalk in die Bucht von PollencaTwo Girls on Pollenca BeachMit dem Wasserlösch-Flugboot auf Tuchfühlung in PollencaSo schön kann das Wandern im Engandin...ähhm.. Pollenca sein

Nach vielen Brändi-Dog Siegen der Herren (Schluss-Stand 9:3) hatte endlich auch der Sommer Einzug gehalten und meldete sich mit 26 Grad Celsius definitif zum Bleiben an. Also ein Zeichen der Natur, dass es Zeit zum Aufbruch nach Menorca wurde.

Helen: it was great to catch up with our friends Kevin & Bev in Pollenca, northern Mallorca. Dear Bev, she knew how challenging it would be to get there with the strong winds on the nose and prepared a lovely meal for us for when we arrived. Such a treat! Amazingly Swiss precision kicked in and we arrived bang on schedule. As for the Brändi-Dog challenge, tally at 9:3 … that’s a joke … but then if we told you the real score then the men would be upset and may not play cards with us again. The bay at Pollenca in May is just fine, not too crowded, weather just right for excursions,the anchorage offers little to no swell with good facilities ie shopping, launderette to hand. With a sad heart and after several lovely days together with Kevin & Bev we headed (motorsailed) off to Menorca for the next leg of our journey. 
Am 5. Juni überquerten wir den Kanal per Motorsegeln und seitlicher Welle gen Ciutadella. Wind und Welle wurden entgegen Wetterprognose immer stärker. So war ein Ankern vor Ciutadella in der südlichen kleinen Bucht kein Thema mehr. Der Hafenplatz würde 115 Euro/Nacht kosten – also weiter ins nördlich gelegene Naturschutzgebiet der Cala de Algayerens. Ruhe und Frieden pur. Vogelgezwitscher (für uns Segler ein seltener Genuss) erfreute uns am Abend und Morgen in dieser Traumbucht. 
Am nächsten Tag gings weiter der wild romantischen Nordküste von Menorca entlang in die Cala Addaya. Diese Cala ist sehr klein, somit war es nicht ganz einfach einen passenden Ankerplatz zu finden – trotzdem wurden wir noch fündig.

 Dakini (Bildmitte links) in AddayaMahon - Hafenpromenade

Tagsdarauf erwartete uns beim Einlaufen in die Cala Tenlera bei Mahon ein erfreuliche Überraschung. Am Anker lag da die Sulaire mit Charlie und Alison aus Schottland. Natürlich wurde unser Wiedersehen gebührlich gefeiert – die Schotten sind ja nicht gerade als Anti-Alkoholiker bekannt.
In Mahon erledigten wir Einkäufe und betankten unsere Dakini mit 315 Liter relativ günstigem Diesel (in Italien ist es mit 1.78 EUR ca. 30 Cent teurer pro Liter). Die verschiedenen Marinas in Mahon waren alle ziemlich leer. So erstaunte es uns nicht, als wir am 12.6. von unserem schönen gratis-Ankerplatz von den Hafenbehörden verscheucht wurden. Man dürfe da nur ankern, wenn es in der Marina keinen Platz gäbe..

Charlie von Sulaire hat soeben eine nackte Frau am FKK Strand der Cala Mesquida gesehenSo erfreuten wir uns in der Cala Mesquida noch dem Anblick mehr oder weniger erotischen Menschen am dem FKK Strand, bevor das Abenteuer “Menorca-Sardinien” am nächsten Tag anbrach.
Charlie zeigte uns auf seiner PredictWind App auf dem iPad eine beeindruckende Trip- und Routenplanung: auf den Wind und die Welle abgestimmt.

Helen: welcome to Menorca & Mahon. It was great to catch up with Charlie & Alison (a few days later). We had such fun in the dinghy rides into town. Alison keeping a watchful eye on Marcel & his tricks trying to bounce the poor lasses much to the enjoyment of Marcel & Charlie. More so and despite the installation of the new hydrofoil which is meant to ensure a smooth ride. Hmm. Look out ladies … guys and their ‘toys’ … that being said PredictWind is just fantastic and helps ensure a good passage, with precise info on the winds, direction and the means to avoid the heavy swell.

Mit all der sorgfältigen Planung mit verschiedensten Wetter-Informationssystemen war dann die eigentliche Überfahrt von Menorca am 13./14. Juni eine gemütliche Kaffee-Fahrt meist unter Motor. Keine Welle – deshalb jedoch leider auch bloss am ersten Tag etwas Gennaker Wind – und dann windstill. Ein gutes Dutzend Delfine begleiteten uns eine zeitlang auf der ruhigen Reise.

Adios España - Benvenuti Italia!
Nach einem guten Jahr ersetzte die italiensche nun die spanische Gastlandflagge. Wir dachten gerne an die vielen schönen Monate in Spanien zurück, die reichhaltige Geschichte und Kultur dieses faszinierenden Landes. Vom rauen Atlantik des Nordens (Asturien und Galizien) bis hin ins Mittelmeer. Muchos gracias, España!
Der Anker fiel nach der Durchquerung der Strasse von Bonifacio in der Baia di Reparata an der Costa Smeralda am 14.6. um 11 Uhr. Benvenuti in Sardinia!

Wir waren sprachlos ob den ersten Eindrücken von Sardinien. Türkis, kristall-klares Wasser, feines Essen und Vino, freundliche Leute, warmes – aber nicht ZU warmes Wetter mit immer eine Brise Wid, Buchten ohne Schwell…

Jonathan Seagull heisst Dakini in Sardinien willkommenWarum überhaupt in die Karibik? ... es fehlen bloss die Palmen und der Painkiller

Nördliche Winde motivierten uns bald zum Verholen in die herrliche Bucht von Porto Liscia. Hier begeisterte ein Delfin ca. 200m vom Strand entfernt die Badegäste mit seiner Geschwindigkeit und Wendigkeit. Die kleine aber feine Beach-Bar servierte kühlen Rosé zur feinen Pizza und coolem Chill-Out-Sound: was will Segler mehr.

Unsere Lieblingsbucht auf Sardinien - Porto LisciaPalau - Shopping Mekka der geschlossenen Supermarkets und günstigem WIFI

In Palau erfolgte das übliche Einkaufen – und die nächste schöne Überraschung. TIM Italia bietet unkompliziert 10GB prepaid Internet zu 25 Euro pro Monat an. Nach 10 Minuten waren wir bereits online!  Kein mühseliges Umher-Rennen wie in Spanien um wie dort bei Orange für 40 Euro 2GB zu erbetteln.

Vollgebunkert ging es dann los ins wunderschöne Naturschutz-Reservat von Maddalena. Unser Anker fiel am 17.6. auf den feinen Sand der Cala G. Marino bei der Isola Budelli. Erneut waren wir sprachlos ob der Schönheit der Natur. Die karibische Namesgebung “Passo Cecca di Morto” (Dead Man’s Reef Passage” unterstreicht die karibische Schönheit dieses Gebiets. Hier verbrachten wir traumhafte Tage gemeinsam mit SY Sulaire beim Schwimmen, Kajaken, feinem Essen und relaxen.

Viel besser kann es nicht werden - oder?Auf dem Weg "nach Hause"

Über Stagna Tort auf Maddalena ging es weiter in die Cala Coticcio auf Isola Caprera. Dies ist unter den Motorboot-Fahrern von Porto Cervo auch als “Tahiti-Bay” bekannt und entsprechend beliebt.

Hier erreichte uns die Nachricht aus der Schweiz, dass unser schöner neuer Wohnwagen samt Inhalt von seinem Standplatz mit Videoüberwachung, Sicherheitsschloss etc. in Basel gestohlen wurde. Das macht schon nachdenklich, denn in all den Ländern die wir bis jetzt mit Dakini besegelt haben wurde uns noch nie auch nur ein Schäkel gestohlen…

Die folgende Nacht verbrachten wir nach unserem vorläufigen Abschied von Charlie und Alison in der Cala Portese – wiederum ruhig und ohne Schwell.
Am nächsten Tag segelten wir unter Genua, schönstem raumschot-Wind Bf5 und 7-8kn SOG in die Cala dei Sardi – 300m südlich der Marina Portisco.

Cala dei Sardi bietet vernünftige Preise ohne grosse Infrastruktur. Man liegt an einem grossen T-Pier mit Elektro-Anschluss und Wasser. Duschen, WC und Büro sind noch im Bau. Für uns jedoch eine ideale Basis um unsere Gäste in Empfang zu nehmen. Francesco (Marina Manager) empfahl uns die innen-liegenden Liegeplätze und Bug gegen West zu richten, denn wir erwarteten den ersten Mistral in den nächsten Tagen.. darüber aber mehr im nächsten Bericht.

Helen: my first time in Sardinia & I’m in love. Sardinia is just fantastic! As our good friend Charlie says, it doesn’t get much better than this. For us, head & shoulders better than Spain, Balearics. On the east coast you are well protected, there are many good anchorages. The landscape is very attractive, pleasant on the eye. The housing is well done, discrete, well set into the landscape, no ugly, tall high rise blocks. I can see why the Costa Smeralda + Maddalena, in June & July, are highly sought out locations. As you can see from the photos, clear, turquoise water, sandy & stone beaches. This summer the heat wave has kicked in late, so it’s only just turning 30 degrees. Fine for me. The sea is warming up nicely too, so even Helen is in their swimming perhaps even skinny dipping but don’t tell anyone.   Not much sign of jelly fish which is an added plus. Time for the canoe & off to the local café/restaurant for a pizza & gelato … it’s so good to be in ‘Italy’. So much so, we plan to stay here longer …  

Link zu unseren Fotos:
Von Mallorca nach Sardinien (2013)

Link zu unserer Homepage:
www.sy-dakini.ch

Link zu unserer Position (d.h. wo sind wir im Moment):
Letzte Position SY Dakini