Donnerstag, 25. September 2014

Von Portisco nach Porto Malfatano (2014)

 

Marcel: Oh je, so ein schlechtes Gewissen! Schon sooo lange keinen Blogupdate mehr geschrieben. Solche Updates entstehen jedoch meist nur bei Regenwetter oder Sturm. Regen haben wir schon wochenlang keinen mehr gesehen, dafür nun der zweite Tag Mistral mit entsprechend Wind und Welle. Wir liegen jedoch sicher am Anker im schönen Porto Malfatano – aber mehr dazu später.

 

Also, es war gegen Mitte Juli, Liz und Olli verliessen uns leider nach ein paar Ferientagen wieder, um zurück in die Schweiz zu fliegen. Also hiess es mit Volldampf Dakini auf Vordermann bringen, und vor allem Proviant bunkern, denn die hungrige Familie Schindi (meine Schwester Monika mit Lorenz ihrem Mann sowie Lieblingsneffe Sandro und Lieblingsnichte Michelle). Vor deren Ankunft jedoch Mistral nonstop für vier Tage. Endlich war es soweit. Unsere Gäste kamen perfekt geplant in der Marina di Portisco mit Privat-Van und Chauffeur an und wurden per Dinghi und Skipper liebevoll an Bord von Dakini befördert.

Am 16. Juli ging es los: Anker auf, Isola Tavolara aufgepasst, wir kommen! Herrliches Wetter und sanfte Winde machten den Schlag zum reinsten Vergnügen. Kristallklares Wasser erwartete die Schwimm-Mannschaft, denn im Beachrestaurant gab es feine Gelati.

Familie Schindi auf Isola TavolaraIn den wohlverdienten Ferien (Isola Tavolara)

Am nächsten Tag gemütliches Genua-Segeln über 5 Meilen (!) in die schöne Bucht von Brandinghi. Herrliches Tauchen und Besuch der hübschen kleinen Marina di Puntaldia.

BBQ à la CobbSandro auf See-Stern SucheHoppla, wer taucht den da?Wer taucht denn da?

Sandro mit Tante Helen

Damit unsere Gäste nicht ganz auf die Knochen abmagerten, wurde nachmittags 2kg sehr feines Ruch-Brot gebacken – und das bei 32 Grad Aussenwärme.

Am 19. Juli ging es zurück gen Norden in die hübsche Bucht von Liscia Ruia. Da wurde die einzige Qualle der Saison bis anhin gesichtet – und der Skipper steckte ihr natürlich unbedacht sein Bein in den Weg. So etwa wie Turbo-Brenn-Nesseln fühlte sich das an.

Tagsdarauf segelten wir unter besten Bedingungen (Bf 6-7) und 1m Welle (alles raumschots) in die kleine Cala Bitta. Dort wurde im grossen Supermarkt am Ort wieder etwas Proviant beschafft um die beiden folgenden Tage Mistral in unserem Schlumploch Golfo di Saline gleich gegenüber zu überleben. Der Mistral hielt Lorenz und Sandro nicht von einem Ausflug per Kajak in Bf8 gegenan an den Strand ab. Die Rückfahrt ging um einiges schneller.

Lorenz feierte seinen Geburtstag am 23. Juli an Bord von Dakini. Als Geburri-Geschenk winkte ein Schnupper-Kurs im Kite-Surfen in Porto Liscia. Also nix wie los unter den Drachen. Für den Hunger danach gab es feine Pizza in der Windsurf-Bar.

Zum nahenden Abschluss des Besuches ging es noch ins Naturreservat der Maddalenas. Dead-Man’s-Reef-Passage und Isola Budelli lockten zum erfrischenden Bad und Schnorcheln mit Karibik-Gefühl. Etwas unverständlich war für uns die Preiserhöhung der Eintrittsgebühr gegenüber dem letzten Jahr um 50% (von €2 auf €3/m), sowie die überall wahrnehmbaren Spuren der Zivilisation, sprich Abfall. Hoffentlich bessert sich das nächstes Jahr wieder.

Auf Lorenz wartete nun zu Hause sein neuer Job und auf Sandro der Beginn seiner Informatiker-Lehre. Topmotiviert flog die Sportler-Familie Schindi so am 26. Juli wieder zurück in die Schweiz. Es war schön mit Euch!

Erkundung der Dead-Man-Reef-Passage (La Maddalenas)

 

 

Helen: nearly 2 years ago Monika & family came for their first visit/holiday on board Dakini. We were delighted that they came for another turn, this occasion in wonderful Sardinia. Time to celebrate too as Lorenz starts a new job in a new company, Sandro the beginning of his apprenticeship at Swisscom.

The weather was just perfect (quite different from Switzerland suffering with rain, floodings). The wind played fair too so we had the chance to visit many different places from Brandinghi to Porto Liscia inclusive of a brief visit to the Maddalenas. Plenty of swimming, snorkle, kayak, bbq, Brandi Dog – naturally the women’s team won handsomely! At one of our favourite anchorages Lorenz celebrated his birthday with Monika treating him to an introductory course in kite surfing. Lorenz was fascinated and made good progress though it was too soon to be able to go on the water.

Alas, two weeks went by so quickly;  we were so sad to say goodbye and see the family return to Switzerland. Until next time, though we will see the family soon again in Switzerland.

As planned and with weather permitting, we started our preparations so that we could sail down the west coast of Sardinia – a first for both Marcel and myself. Whilst still busy who should arrive and join us at the anchorage but Ken and Pam; Ken we met previously in Mahon during our initial crossing over to Sardinia. Good to catch up with Ken and to meet Pam for the first time.

Pam now believes we exist …. so many stories from Ken during the times in Menorca though Pam never managed to meet any of his sailing colleagues … Marcel & Helen, Charlie & Alison … she had began to wonder whether Ken was developing a ’malady’ after so much time at sea? in no time at all the guys were exchanging info on latest gadgets/must haves and Ken introduced Marcel to the underwater Hooka-System. Good fun I see, but wifey not falling for this one (especially as we have diving gear and tank onboard) … oh, yes I know it’s important, useful, but …

A few days later and another surprise was in store for Dakini – an email/phone call from our friends Axel and Alessandra – this on the off chance we were in the area;  Axel and Alessandra were staying one week with friends in Palau. As luck would have it, the Mistral was blowing quite hard delaying our trip to the west coast, so we were at anchor about 10nm away. Not to miss a golden opportunity we soon arranged a getogether culminating in a fine bbq on board Dakini in Porto Liscia. Lovely too to welcome Piotr and Natalia, their first time on board a catamaran.

 

Nach Vollreinigung von Dakini (Innen/PINK = Helen, Aussen/BLUE = Marcel) trafen wir in der Bucht von Portisco nicht nur fischende Delfine, sondern auch die Crew der amerikanischen Oyster 53 “Orinoco”, Ken und Pam. Wir trafen Ken vor einem Jahr in Mahon, kurz für unserer Überfahrt nach Sardinien, zusammen mit SY Sullaire (Charlie und Alison). Es gab also viel zu erzählen Abends über Pizza bei Matt in der Marina. Auch Ken’s Hooka-System musste natürlich ausprobiert werden. Funktionierte tadellos!

Ken auf Orinoco beim Hooka-TestHooka-Test in Portisco mit Ken

Am 4. August ging unsere Reise Rund-Um-Sardinien los. Erster Ankerplatz der bekannte Golfo di Salina. Dort überraschte uns eine eMail von unseren Freunden Axel und Alessandra aus der Schweiz. Sie luden uns zu Bruschetto in Palau ein. Glücklicherweise passte alles zeitlich super und wir verbrachten einen gemütlichen Abend im Restaurant des Camping Platzes. Tags darauf am 7.8. verabredeten wir uns in Porto Liscia zu einem BBQ.Axel und Alessandra mit ihren Freunden Pjotr und Natalia fuhren auf ihren schweren Motorrädern über die Sanddünen an den Strand, wo wir sie im Dinghi abholten. Ein schöner Nachmittag mit Schwimmen, feinem Essen und Vino Rosso!

Überraschungsbesuch aus der Schweiz: Axel, Alessandra mit Freunden in Porto Liscia

Am selben Abend traf noch SY Orinoco mit Ken und Pam ein. Ken’s Geburtstag feierten wir gebührend in der Windsurf-Bar.

Crew von Orinoco (Ken und Pam) mit Dakini

Time to sail on: well if we don’t go now we never will. So on August 10th we left for new horizons ie the west coast. The photos below document our journey to Castelsardo through the Fornelli passage and on to Porto Conte.

Nun ging es aber wirklich los, nach so viel Party. Anker-auf am 10. August für einen sportlichen Schlag (Bf 6-7) und ruppiger Welle von quer achtern durch die Strasse von Bonifacio. Castelsardo empfing uns mit ruhigem Hafenwasser und schwelender Hitze. Wo wir draussen auf See noch den Fleece überzogen wegen dem kalten Wind, tropfte hier plötzlich der Schweiss wieder. Castelsardo war eine freudige Überraschung. Feinster Waschsalon mit sauberen Maschinen und ein toller Supermarkt keine 300m von Dakini entfernt. Luxus pur. Auch kulturell kamen wir nicht zu kurz. Am Abend fand ein Gottedienst zu Ehren der getöteten Fischer statt mit anschliessender Prozession auf die offene See. Da wir jedoch wussten, wie unangenehm ruppig die Welle draussen war, blieb Dakini am Dock. Viele Boote liefen trotzdem aus, und kehrten nach 20 Minuten teilweise mit etwas blassen Gesichtern wieder zurück.

Die hübsche und günstige Marina CastelsardoZum Gedenken an die toten Fischer laufen viele Schiffe zu einer (kurzen) Rundfahrt aus

Tags darauf ging es mit dem lokalen Bus hinauf in das herrliche Castello von Castelsardo. Neben den stillen Gässlein beeindruckte uns vor allem die Kathedrale mit der Krypta, zu der wir eine persönliche Führung (in Französich) erhielten.

In der Mittagshitze - leere GässleinDie Kathedrale von CastelsardoIn der Krypta der KathedraleCastelsardo on the beach

Als wir von unserem Ausflug zurückkamen war es so drückend heiss in der Marina, dass wir kurzerhand unsere Dock-Gebühr (€50!) bezahlten und ablegten.

Helen auf der Burgmauer von Castelsardo

Die See hatte sich wieder beruhigt und wir tuckerten gemütlich die 20 Meilen nach Stintino rüber. Im kleinen Jachthafen schien dort eine non-stop Party und Plauderei stattzufinden, sodass wir froh waren, einige Distanz weg am Anker zu liegen.

Frühmorgens am 12. August hiess es Anker-auf, die Fornelli Passage lockte. Zu unserem Erstaunen ankerten sogar drei Jachten (zwei davon Charterer) mitten in der Passage. Nach der Passage genossen wir die herrliche Küstenlandschaft von West-Sardinien. Hohe Kliffs, kristallklares Wasser, Delfine – aber auch merklich lebhaftere See.

Ruhige Nacht am Anker vor StintinoHerrliche Westküste von Sardinien (vor Porto Conte)Hier muss Dakini durch..Das schöne Kliff (mit Leuchtturm) von Porto Conte

Porto Conte: we had heard so much about this bay and inevitably were curious to see the location and experience.  Wow, what a delightful anchorage, quiet (if you choose the right spot), beautiful scenery. Secure too, so that we were able to visit Alghero by bus, take long walks in the nature reserve around the bay. Happy times, a lovely place to return to.

Das Einlaufen in die herrliche Bucht von Porto Conte war einfach atemberaubend. Wunderbare Natur, kein Schwell – was will man mehr? Unser Lieblings-Ankerplatz war an der Nord-West-Seite der Bucht, leider ziemlich viel Seegras, aber unser Rocna mit viel Ankerkette schaffte das locker – auch den Mistral.

Per Bus fuhren wir in das schöne Alghero und genossen einen Rundgang durch die historische Altstadt. Leider war die Kirchen geschlossen tagsüber wegen der Hitze. Aber auch so bestaunten wir die Geschichte und Kultur von Alghero. Zur Belohnung ein feiner Lunch in der kleinen Trattoria im stillen Gässlein.

Alghero HafenHistorische Altstadt von AlghereoAlghero Hafen

Zwei Tage später, also am 15. August montierten wir die Wanderschuhe für den Besuch im nahen Regionalpark. Eine traumhafte Landschaft erwartete uns in hervorragend gepflegten Umfeld. Mehr als drei Stunden erkundeten wir den Park, trotz sengender Hitze und wenig Wind-(Abkühlung).

Wanderweg im ParkUnterwegs im ParkMittagsrast bei 40 GradUferlandschaft

Zum Abschluss lockte die Gelati in der Lounge-Bar der Marina di Porto Conte.

Hübsche kleine Marina von Porto Conte (mit Tauchbasis)

Da es schon einige Jahre her war, seit dem letzten Tauchgang entschloss sich der Skipper beim lokalen Tauchclub einen “relaxed” Tauchgang zu buchen. Leider verschlechterte sich das Wetter über Nacht und es war ziemlich bedeckt als es so weit war. Zum Glück war dies ein “relax”-Tauchgang, denn die meisten Taucher kamen mit Profi-Ausrüstung, Trockenanzug, Nitrox.. Einzig eine Sprachschülerin aus Alghero und ich waren als “Touris” mitdabei. Es gab keine “Wohlfühlbegleitung” oder gar ausführliches Briefing. Vor dem Abtauchen am Capo Caccia kurz ein paar Worte des sehr erfahrenen Instruktors. Ein Belächeln meines uralt Tauchcomputers und 2.Stufe. Schon gings es runter auf 32m, ein schöner Felsen mit Korallen, eine Felswand, ein paar Barakudas und schon waren die 45 Minuten vorbei. Zum Glück tauschte ich meinen eigenen 4mm Neopren gegen den 6mm der Tauchbasis aus. Da unten war es schon ziemlich kühl. Alles in allem: ein guter Trainingstauchgang.

Herrliche Korallen auf 32m TiefeTauch-Ausflug in Porto Conte

 

Oristano: Hmm. Not a patch on Porto Conte but a useful resting point on the west coast. Further north from Oristano there are some lovely beaches but unfortunately the wind was not favourable and so we could not stop along the way. I could imagine if you have more time and calm conditions, then a visit to these beaches (out of season) would be delightful.

Leider hiess es am 18. August Abschied-nehmen vom schönen Porto Conte. Nach 57 Meilen (davon ein Drittel mit schönem Segelwind) fiel der Anker in der grossen Bucht von Oristano – beinahe in ein Fischernetz. Glücklicherweise kam der Fischer mit seinem Boot gleich angerauscht. Erst dachten wir, er wolle uns wegen dem Seegras warnen. Bald war aber klar, dass unser Anker beinahe in seinem Netz verwickelt worden wäre. Nochmals gut gegangen. Also gegen den Wind nun ins Marine Reservat am Eingang der Bucht, gleich vor der römischen Ruienenstadt Tharros. Wir griffen uns eine Boje, und verbrachten eine schlaflose Nacht, da der Wind um 180 Grad drehte und uns schön durchschaukelte. Schlecht geplant, Skipper! Wenigstens sparten wir uns die €67 Hafengebühr in der Marina, denn die Boje war gratis. Die nächste Nacht war einwandfrei ruhig. Die Bucht war für uns wenig beeindruckend, so ging es am 21. August weiter nach Ponto Romano.

Ein herrlich ruhiger Schlag über 48 Meilen entlang schöner Küstenlandschaft durch unglaublich klares Wasser, vor allem im Canale di San Pietro. Der Anker fiel an der Süd-Ost Spitze der Isola San Pieteo (Punta Nera). Ein schöner Ankerplatz, jeodoch ziemlich gefüllt mit Schiffen jeder Grössenordnung.

Tagsdarauf genossen wir beste Downwind-Sailing mit ausgetuchter Genua in Bf4-5 mit Welle von hinten stossend. Die grosse Bucht von Golfo di Palmas empfing uns mit ruhigem Wasser und die Einfahrt in den Fischerhafen von Porto Ponto Romano verlief tadellos.

Trotz grosser Hitze spazierten wir in den gegenüberliegenden Ort Saint’ Antioco und fanden einen grossen Supermarkt mit vielen netten Trattorias.

Porto Ponto Romano: a tip from a friend whom we met in Cartagena, the town quay. No electricity or water available but plenty of space and secure. As we were keen to spend a few days in the area including a visit to Cagliari, then staying on the quay seemed a good idea.

We liked the local town of Saint Antioco with bustling shops, stalls in the evening and plenty of restaurants. Very friendly town. A highlight was the local pizza restaurant and brewery. Excellent light beers. And the pizzas … one of the best! Shame this restaurant is not located at Marina di Ragusa.

Porto Ponte Romano (GRATIS Liegeplatz)Abendessen in der besten Pizzeria Rubiu (Porto Romano)

Da wir im Hafen kostenlos liegen konnten planten wir, von hier aus Cagliari zu besuchen. Mietauto war für mehrere Tage keines verfügbar also los per Bus nach Carbonia und von dort weiter nach Cagliari. Leider für der 10h10 Bus ab Carbonia nicht, da es Samstag war – aber auch eine Stunde später war Cagliari noch da.

Cagliari überraschte uns mit seiner prächtigen Altstadt mit den beiden Türmen, den Bauten, ihrer Kathedrale di Sante Maria und den Alkoven mit der Einkaufs-Meile am Strand. Besonders gut schmeckte uns der Lunch im Atlantico Café bei der Bastione San Remy. Das alles hatte fühlte sich auch ein bisschen spanisch an. Denn Spanien hatte einen wichtigen Einfluss auf die Geschichte von Sardinien und Cagliari.

Ratshaus (neu)Dächer von CagliariSchönes Grossraum-Büro (neogotisch)Kathedrale von CagliariBastione San RemyFeiner Lunch im Antico Cafe vor der Bastione San Remy

Da unser Zug bereits ziemlich früh wieder zurück nach Carbonia fuhr, konnten wir leider die berühmten rosaroten Flamigos in den Salzpfannen am Poetto Strand nicht mehr besuchen.

Als wir wieder auf Dakini eintrafen erwartete uns eine kleine Überraschung. Kot auf Deck. Nun die Frage: Maus oder Ratte. Nach Internetstudium war es klar: Eine Maus war zu Besuch und eine reife Banane in der Kombüse angeknabbert. Aber vielleicht ging sie ja gleich wieder von Bord? Also trotzdem am nächsten Tag ablegen (nach Inspektion der Guardia di Finanza mit Zertifikat “keine Waffen und Drogen an Bord”) Porto Botte – ca. 4 Meilen entfernt. Genossen eine ruhige Nacht im Starkwind, aber es kratzte auf Deck und wieder Kot. Also Maus noch an Bord. Am frühen Morgen zurück nach Ponto Romano und nach schweiss-treibendem Marsch in die landwirtschaftliche Coop zwei Mause- und eine Rattenfalle gekauft. Als Notfall-Lösung auch noch gleich entsprechende Gift-Mittelchen.

Schwerbewaffnet legten wir wieder ab und motorten in die Bucht von Porto Botte. Ein schöner Sandstrand lud zum Bade, aber wir bereiteten uns auf die kommende Nacht und die Mäusejagd vor. Und warteten. Und warteten. Bei Sonnenaufgang war klar, dass wir mit einem blauen Auge davon gekommen waren. Die Maus verliess wohl Dakini während wir unsere Vernichtungs-Waffen einkaufen gingen.

Guess it had to happen sometime:

The night following our departure from Porto Ponte Romano, we discovered we had a rat on board. Oh, no. Had munched on the bananas I had left out to ripen ready for the milk shake. So back we go to town to buy the necessary traps etc. Of course with two IT literates on board, we researched over the internet for tips, guidance. Amazing what you discover. Back at the town quay, on our way into town we come across a (BIG) dead rat. Heart rate rapidly increases. Stay calm, let’s get the traps etc.  No sign of ‘our’ rat by day; at night we set out the traps with chocolate, peanut butter. Nothing. Two nights later still no tell-tale signs, no noises, scratching. A week later still all clear. We can only surmises that our rat jumped ship upon our return to the town quay. How curious …. and what a relief.

Below the pictures from our stay at Malfatano, a little further along the coast from Porto Ponte Romano. Another beautiful bay. Quiet anchorage, well protected. Time to rest and relax, swim, kayak, before our departure to Tunisia. One local beach restaurant soon became a favourite especially with the fresh fish and sea bass in a salt crust – so simple but mouth watering.

Goodbye Sardinia, it’s been wonderful.

Am 27. August ging unsere Reise weiter in die Bucht von Teulada. Der Anker fiel auf Seegras, gleich vor der empfohlenen Trattoria. Da kam jedoch plötzlich ekliger Wind und Schwell auf. Also Anker-auf und nochmals 6 Meilen weiter in die herrliche Bucht von Porto Malfatano einlaufen. Wunderschöne Strände, guter Ankergrund auf grossen Sandflächen zwischen dem schönen Seegras. Und vor allem: ein tolles Beach-Restaurant mit “Woflsbarsch in Salzkruste”. Da wir mehrere Tage hier wegen dem Mistral festsassen, konnten wir auch mehrfach den feinen Wolfsbarsch geniessen. Leider war das Restaurant in der gegenüberliegenden Bucht von Tuarredda zwar optisch sehr schön mit karibischem Flair, aber das Essen wurde der Lokalität nicht gerecht.

Am Strand vom schönen MalfatanoBlick vom feinen Beachrestaurant von MalfatanoIn der Warteposition zum LunchIm Beachrestaurant von Isola Tuaredda (neben Malfantano) - Dakini im HintergrundAuf dem Nachhauseweg zu Dakini

Nun planten wir die Überfahrt nach Tunesien (ca. 235 Meilen) - aber mehr darüber das nächste Mal!

Unsere Fotos im Detail:
More pictures:

Picasa Photo Album

Dienstag, 15. Juli 2014

Von Bagnara Calabra nach Portisco (2014)


Helen: It’s time to get going and we head for our next destination – the Aelonian islands. We were last year with Kevin and Bev as we headed south. This time in reverse and good vantage point to head north. 42 nm to go to the island of Vulcano and Porto di Levante. With a good Bf8, following winds, Dakini is in her element and with 9 knots we make good progress over the straits of Messina. Helen having great fun at the helm. After several hours, lovely to drop the anchor in the quiet bay and rest. Boy that was quite some sport for one day. Good news too … no oil leak on the port engine. Hooray! Leo, George we love you.
The winds (Mistral, Scirroco) are fairly constant this year, one following the other, so we decided to wait a few days here to try and catch the right window to head on to Sardinia. Vulcano is an interesting island. Easy to get around, walks, plenty of shops for provisions, lovely restaurants. At this time of the year, the island is not overrun with tourists, though the ferries start to come in with quite some frequency and you can see the build up coming. One definite problem though … it stinks with the sulphur. Not sure I could stay here for any length of time on this island.  Watching folk in the mud baths (reputed to be good for your health …) is quite entertaining. Not for us thanks, perhaps the natural springs just off the beach.
Eventually the weather window opens up and we take the opportunity – go,go,go, Sardinia here we come.  

Marcel: Am 25. Mai nahmen wir unseren Wassermacher wieder in Betrieb. Eine der Pumpen war ausgefallen. Pressure-Switch defekt. Also den Schalter überbrücken – und presto: der Wassermacher läuft wieder wie gewohnt. Es folgte dann der 42 Meilen Schlag zu den Aeloischen Inseln: Porto di Levante auf Vulcano. Wolken verdunkelten den Himmel den ganzen Tag. In der Strasse von Messina wieder einmal Bf8 – aber diesmal herrlicher Halbwind. So saust Dakini mit 9 Knoten über die ruppige Welle (aber räumlich – also kein Problem). In der ruhigen Schwefel-Bucht fiel dann der Anker in den Sand. Die beste Neuigkeit jedoch war: kein Oel-Leck mehr (momentan) an unserem Backbord Saildrive, super! Danke Leo und George!!
Es folgten ein paar Tage entspannen und warten auf ein Wetterfenster auf Vulcano. Ein kurzer Abstecher in die Bucht gegenan (Porto di Ponente) um den Wind und Schwell auszuweichen.
Endlich schien das Wetter für die geplante Passage nach Sardinien einigermassen gnädig gestimmt. Helen beklagte sich vor dem Ablegen über Nackenschmerzen, wollte aber die Abreise deswegen nicht verzögern. Auf dem Schlag begleiteten uns am Anfang zwei Delfine was uns immer wieder Freude bereitet. Die ersten Stunden des Schlags wie erwartet schöner Halbwind (sehr kalt), der auf die Nacht hin mit Bf5-6) auf räumlich drehte. Super! Jedoch war die Welle auch dem Wind angemessen ruppig und leider seitlich – unangenehm.  Auf Abend hin wurden Helens Nackenschmerzen immer übler, nun verbunden mit heftigen Kopfschmerzen und anderen Symptomen. Helen versuchte trotz allem ein paar Stunden Nacht-Wache einzulegen. War aber sehr schwierig. So wurde es ein langer, sehr mühsamer Schlag nach Sardien, wo wir nach 310 Meilen so ziemlich erledigt am 3. Juni abends in Brandighi den Anker warfen.
Während wir uns in Brandighi etwas erholten, erhielten wir am 4. Juni einen schönen Überraschungsbesuch: Unsere Freunde André und Sabine auf ihrem funkelnagelneuen Lagoon 52 Katamaran ankerten gleich neben uns. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir als “Gotte und Götti” dieses Traumschiffes auserkoren wurden. Die Tauf-Feier (SY Aglaea) brachte feines Essen, Wein - und kubanische Zigarre für den Kapitän und den Götti. Danke sehr!

Helen: June 3rd we made it. 310 nm and straight to the NE of Sardinia. With the peculiarity of the wind patterns this year, it was best to go straight through and not stop off in the south – who knows when we would get the next window to make it to the northern part. 
So glad to arrive. Just before we left Vulcano I started to feel quite unwell with strong neck spasms and headaches. Thinking it would be temporay, no idea what caused this, decided we should head off. The problem was to stay with me for over a month. The night turns were the hardest and although Marcel took the brunt of the watch I did what I could. Poor guy he was so shattered when we arrived as he had so little sleep. I must have looked quite a sight buried under blankets in the cockpit lying down most of the time to alleviate the headaches etc. Oh what joy.
To our delight, our friends Andre and Sabine on their new catarmaran (SY Aglaea) arrive on June 4th and anchor in the same bay. Time to celebrate! Ever tried celebrating when you have to lie down most of the time – and no I was not drunk! Such a lovely catamaran, beautifully appointed, we wish them good winds and happy sailing.

Die stolzen Eigentümer von SY Aglaea - André und Sabine bei der Schiffstaufe (Dakini im Hintergrund)SY Aglaea am Anker

Am 6. Juni dann endlich mal wieder ein perfekter Segeltag mit schönem Wind und Welle raumschotts – so ging es rauf auf “alten Pfaden” in die Cala dei Sardi. Es folgte das Wiedersehen mit Francesco und den netten Leuten aus der Marina di Portisco, vor allem Matt’s Restaurant.
Leider plagten Helen noch immer dieselben Nacken- und Kopfschmerzen. So organisierten wir einen medizinischen Massagetermin. Dies brachte eine kurzzeitig etwas Besserung.


Schöner Lunch bei Francesco & Maria und Alberto & Valentia in ihrer Ferienvilla bei PalauAm 11.6. verholten wir Dakini in die schöne Liscia Ruia und segelt am 13. weiter nach Porto Mannu im Golfo Saline. Bevor wir am nächsten Tag weiter nach Porto Liscia segelten kamen wir auf dem Weg dorthin noch wie üblich nach Palau zum Einkaufen. Dort trafen wir im Laden zwei italienische Paare (Francesco & Maria und Alberto & Valentina). Alle vier besassen neben dem Schweizerpass auch eine schöne Ferienvilla am Meer (versteckt hinter schönen Steinen und Büschen). Spontan wurden wir zu einem schönen Lunch eingeladen.

Im Anschluss gings dann weiter unter beiden Maschinen gegen heftigen Wind und Wellle in “unsere” Bucht von Porto Liscia um den stürmischen Mistral und Regen abzuwettern.

Hafen-Promenade von La Maddalena (Hauptort des Maddalena Naturschutzgebiets)
Das stürmische Wetter zwang uns bereits zwei Tage später wieder zurück in die Cala Stagnali wo wir gegen den Nordost Wind und Schwell geschützt gewesen wären. Wieder kamen beide Maschinen zum Einsatz. Unterwegs überredeten uns zwei freundliche Marineros zu zwei Nächten in La Maddalena (€100 anstelle von €170). Wer kann hier Nein sagen. Also genossen wir etwas Luxus im Regen.

Helen: Good to be back in Sardinia. The landscape is so lovely, the bays quiet, the water crystal clear. Time to visit some of our old haunts – first up Carla dei Sardi and a big hello to Francesco and the folk in the marina, Matt’s restaurant and the fine pizzas. Still as good as ever. Next, shopping in Palau – update TIM, bakery at the top of the town where I can find good brown bread, the fine butchers, the supermarket. At the cheese counter, Marcel gets talking to two Italian couples whom we found out later have all secured Swiss passports. Seems as though many Italians are worried about the future and where they can build/buy a home across the border in the Ticino.To our surprise and delight we were invited to lunch at their villa just up the coast, overlooking the channel to/beyond Palau. A delightful, luxurious villa set amongst the stone with a glorious view out to sea. After several hours, much laughter, good Italian wine and food we head back to Dakini to motor before sunset to Porto Liscia.
The Mistral is dominant this year, with hefty winds especially if you are up in the northern parts. Porto Liscia although well protected is subject to gusts in region of Bf10, so not an ideal place to hang out.  Cala Stagnali just down the coast is better positioned but does not offer much in terms of provisions. Time to head further down the coast this time to the Maddalenas. As we heading past the marinas, two friendly marineros come to greet us and barter away with Marcel to secure our business.The weather (surprise, surprise) is not look so promising over the next few days, and having secured a good deal, in we go. Besides a stay in the marina affords us a few days to visit the town which we hadn’t visited previously. An attractive town, plenty of shops and restaurants. Never did get to find the outdoor market; the indoor market looked empty, run down. Treated to some lovely meals in local restaurants. Stocked up with provisions again. Found supposedly, the best Italian salami on offer - Marcel said is was great!  I can’t comment as I’m not a fan of salami unless is cooked on top of a pizza. Would be criminal, so left it all to Marcel to enjoy. A few days R&R and off we go across the straits of Bonifacio to Corsica. Would be lovely to visit Elba but time would tell.

Am 18. Juni erlaubte uns das Wetter dann endlich den Schlag an die Ostküste von Korsika. Mit Ziel Porto Vecchio brachen wir um 10 Uhr auf und genossen schönes Am-Windsegeln (ja, auch das ist möglich mit einem Katamaran). Später bedingt durch den Düseneffekt durch die Strasse von Bonifacio gabs dann satten westlichen Halbwind. Cool! Aber bereits verdunkelten schwere Gewitterwolken den Himmel über Porto Vecchio. Im Anlaufen auf unser Ziel überzeugten uns jedoch heftiger Bltzschlag und Donner Porto Vecchio zu meiden. So segelten wir weiter gen Norden in die Anse de Favone zu segeln. Eine schöne, fischreiche Bucht mit 800m feinem Sandstrand erwartete uns nach 43 Meilen. Im feinen Beach-Restaurant “La Siesta” mit Lounge Möbel gabs dann (relativ teueres) feines Essen.
Tags darauf gings um 63 Meilen weiter nach Bastia. Trotz ruhigem Motor-Segeln leider eine schwellige Nacht. Deshalb verzichteten wir auf einen Standtrundgang durch die schöne Altstadt. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Da wir nun den nördlichsten Punkt unserer Reise erreicht hatten, hiess es unsere Dieseltanks auffüllen, was wir im günstigen Bastia (€1.55/l) erledigten. Dann aber ging es los, denn das schöne Elba wartete auf uns.



So schön ist Elba!Nach schwelligen 38 Meilen fiel unser Anker in die schöne sandige Bucht von Golfo di Vittocio (im Westen von Portoferriao).






Helen:good news. We made it to Elba. First time for me to visit this island; Marcel has been here before with some of his sailing turns and was keen to show me the highlights. Indeed the first town Portoferraio was interesting to see more especially as it was the 200 year jubilee respective Napoleon’s stay on the island. A hot day, plus my neck was playing up again so after a walk around the town and a quick lunch we headed back to Dakini.
The next town to visit was Porto Azzurro. A more attractive town than Portoferraio with more zigzag alley ways, shops and restaurants nudged each other in the alleys, an abundance of flowers, colours and scents to please all senses. Hoped to be able to buy some natural products against mosi but to no avail. Easily a place to spend time, wander around.
The excitement however was to be found back on Dakini. The forecast predicted a storm with lightening, thunder with rain. What was not expected was hailstones the size of 1 euro coins! Strong winds at Bf8, lightening, thunder, hailstones banging on the gelcoat was quite disturbing. Although safely at anchor, the boats were swinging in their respective arcs, visibility was down to null. Any idea of going outside if needed was definitely a ‘no no’. Fortunately, the storm soon passed and we could let out a sigh of relief. Plus a good laugh with our neighbours, a young couple, professional crew on an Italian boat. They recommended us to take the walk up to Capoliveri.
So the next day in lovely sunshine and a cool breeze we completed the 4km walk to the old town. Unfortunately we could not find a path so ended up walking along the roadside. Sometimes you wonder whether the drivers think they are in a local grand prix the way they rush along the narrow roads. Safely we make it to the old town – again very picturesque with lovely alley ways, shops and restaurants. Can imagine it’s quite a tourist trap in the summer months but as we were there ahead of peak season, still quiet. Well worth a visit and the 4km hike there and back.
It’s been a lovely visit to Elba. However as July is not far away and our daughter Liz with her boyfriend Oli are due early in the month we need to say a fond farewell to Elba and return to Sardinia. As always we look to best weather window and off we go.

Am nächsten Tag verholten wir wegen dem Wind und Schwell in die Bucht von Portoferraio. Diese schöne Stadt überraschte uns mit verträumten Gässlein und extra feinen Croissant Crema. Ebenso wurde das Jubiläum von Napoleon auf Portoferraio (1814-2014) gefeiert. Leider klagte Helen noch immer über Nacken- und Kopfschmerzen und musste sich immer wieder hinlegen.

Hafeneinfahrt in Portoferraio auf ElbaShopping in Portoferraio

Von Portoferraio segelten wir am 23. Juni zurück in die Bucht von Villa Maria Stella (Paolina) um dem Starkwind aus West zu entgehen. Zwei Tage Ruhe und Entspannen, für allem für Helen.
Die 22 Meilen nach Porto Azzurro verliefen ruhig, bis wir den Anker geworfen hatten. Da kam in kürzester Zeit ein Gewittersturm mit Böen von Bf8 und Hagelkörner in der Grösse von €1-Münzen. Nach 30 Minuten war der Spuk vorbei und die Sonne guckte wieder hinter den Gewitterwolken hervor.

Jetzt hiess es aber das hübsche Städtchen Porto Azzurro zu erkunden und etwas einkaufen gehen. Hier gefiel es uns auf Anhieb noch besser als in Portoferriao. Es gab keine Fähren – und keinen Schwell der damit verbunden ist. Wir genossen einen schönen Fussmarsch in das mittelalterliche Capoliveri, das uns sehr gefallen hat.

Porto Azzurro auf ElbaAm Hafen von Porto AzzuroHübsches Restaurant in einem HintergässchenDie Altstadt von Capoliveri




Anfangs Juli erwarteten wir Besuch aus der Schweiz, also hiess es leider langsam Abschied nehmen von Elba. Hier liesse sich gut und gern zwei oder drei Wochen Segeln und schöne Ankerplätze geniessen.

Helen: June 27th safely back in Sardinia in the lovely bay of Porto Liscia. 117nm and an interesting night sail. Clear skies, brilliant stars. A few fishing boats but no significant traffic, so fun to lie back and study the stars (please don’t tell skipper). The swell as we approached the straits of Bonifacio could have been more supportive but ah well. The crossing was a none event, so that was a blessing. After a rest in Porto Liscia and the threat of the dear ol’ Mistral again, time to depart for Golfo Salina again. As you can see from the photo an attractive bay. Opposite our anchorage is a camping site Capo D’Orso inclusive wind surfing and sailing school. Time for some more entertainment watching the early holidaymakers try out a new sport. Inevitably a few small sailing boats capsized as the novices wrestled with the wind and the sails. In no time at all they popped back into the boats and on they went.
On our way back to Portisco we stopped in Cala Bitta, a new spot for us to try as anchorage and to explore. Holding is medium, however with no wind or swell, ok to leave Dakini for a few hours. Google indicates a few restaurants nearby, so down with the trusted dinghy. To our right the Park Hotel resort and to the left the exotic Restaurant Phi Beach. The latter is clearly a highlight for those with money to burn. At 200 euros per person for dinner and minimum 14 euros per drink … no thanks.  Park Hotel was just fine with a lovely buffet (plenty of seafood, lucky Helen) and a delightful sunset over the bay.

Am 27. Juni nahmen wir die 117 Meilen zurück nach Sardinien in Angriff. Der erste Teil verlief sehr ruhig unter Maschine und Segel. In der Nacht jedoch verunmöglichte die ekelhafte Welle gegenan jeglichen Schlaf. Müde, aber froh die Strasse von Bonifacio vor dem anbrausenden Sturm noch überquert zu haben, ankerten wir in Liscia in herrlicher Ruhe. Am nächste Tag dann in unser “Mistral-Hole” im Golfo Salina, gleich gegenüber eines hübschen kleinen Camping Platzes Capo D' Orso mit Windsurf- und Segel-Schule. Hier liess es sich gut aushalten in den 40 Knoten Westwind über zwei Tage.

Dakini im Golfo Saline auf Sardinien

Der unweigerliche Ostwind kam am 1. Juli. So verholten wir 6 Meilen in die Cala Bitta. Mit dem Dinghi erkundeten wir die Küste um ein geeignetes Restaurant für unser Abendessen zu finden. Spasseshalber legten wir in der Baja Sardinia am Restaurant Phi Beach an. Leider ermöglichte unsere Bordkasse kein Verweilen hier. Gourmet Menu zu €200/Person entsprechen nicht ganz unseren Möglichkeiten. Dafür gabs dann ein feines Abendessen im Park Hotel Resort mit schönem Blick auf die Bucht.

Das Gourmet Restaurant Phi in der Baja Sardinia in der Costa SmeraldaDie Alternative für uns Segler in der Bucht nebenan (Cala Bitta): Hübsch gelegen und gutes Essen zu normalen PreisenAbendstimmung Cala Bitta

Pünktlich am 2. Juli trafen wir wieder in der Cala dei Sardi ein, wo wir uns auf den Besuch von unserer Tochter Liz mit ihrem Freund Oli freuten.

Helen: July 3rd and the arrival of Liz and Oli. We’ve been so looking forward to their visit. As it’s their first time on board Dakini and a first for Oli on a boat, we are curious to see what they think. With just a few days together we look to find a stay in a good location, beach and water sports. You’ve got it … Porto Liscia. Again quite windy on day 1 which was a shame. The next day, time to ready the canoe and off went Liz & Oli to explore. Seems both are new to canoes as their timing is not quite synchronised.
As the wind had eased to Bf7, time to head over to the beach restaurant.The (advanced) training school for the wind and kite surfers was out in force, so we needed to anchor the dinghy a little way up the beach in the bumpy surf. Knowing that the beach was stony we had recommended good shoes. Poor Liz despite good quality flip flops her feet became very sore with the sharp stones. The meal at the beach restaurant (cheese burgers & chips all round) was just great, but then there was the journey back to Dakini. With Mum at the front. Liz & Oli at the sides, Marcel at the back we thought we had the dinghy nicely balanced. The waves were less than 0.5 metre but boy oh boy did we get soaked! Taking on some water Oli did the honours of pitching the water out! An adventure but not quite as planned. With the wind blowing we were all very wet and cold as we returned … glad to be back on Dakini and warm up. Ok guys, revenge it is and that night the women’s team won decidedly in Brandi Dog. Ha!

The following morning whilst sitting at anchor, Liz went to the port stern for her early morning wake up. Suddenly from nowhere a shoal of fish came jumping by followed by a dolphin on the hunt. Liz was so surprised she nearly fell in the water. ‘Oli, Oli come quickly’ shouted Liz but by the time he surfaced all was calm. Better than an alarm clock to wake you up in the morning.

The days are going quickly by and all too soon Liz and Oli must fly back to Switzerland. So sad.  We had a great time together and look forward to their visiting again soon.
Back to Cala dei Sardi, luxury with a few days in the marina and a good clean, sort out Dakini. Within one week, Monika and the family are arriving (stay for 2 weeks) so much to prepare. Again the Mistral is blowing hard … amazing how you forget the creaky lines, back to the little tricks to subdue the noise. Ah, peace …

Wir holten die beiden am 3.7. am Flughafen Olbia ab und gingen zusammen mit André und Sabine in die Marina von Portisco zu Matt’s Restaurant zum Abendessen. Ein schöner Abend! Aber Helens Nacken war immer noch nicht 100% in Ordnung.

Der nächste Morgen war leider nicht besonders schön. Das Wetter war wohl das übelste was wir bis jetzt in Sardinien erlebten. Grau-in-Grau, höchste Luftfeuchtigkeit mit Wüstensand, der den angeregneten Sand von der Nacht wunderbar auf unserem weissen Deck ergänzte. Aber auf nach Porto Liscia – dort gibt es Wind, der die Wolken vertreibt. Dies geschah dann auch tatsächlich, aber ein bisschen zuviel davon. Am 5. Juli genossen wir blauen Himmel, aber auch Bf6-8. Mit dem Dinghi fuhren wir eine Meile dem Strand entlang zum Windsurf Beach Restaurant. Dazu mussten wir uns durch dutzende von Kite- und Windsurfern schlängeln. Unser Dinghi tanzte wie wild am Anker im Schwell. Feine Cheesburger mit Pommes Frites stärkten uns für den wilden Ritt zurück zu Dakini. Fliegende Gischt füllte unser Dinghi. Die Damen waren nicht entzückt während Oli wie wild Wasser schöpfen musste. Aber wir schafften es, und genossen einen ruhigen Abend bei Brändi-Dog.

Am nächsten Tag legte sich der Wind und zur Belohnung gab es einen ruhigen, sonnigen Traumtag über Sand und türkisfarbenes Wasser. Oli zeigte beeindruckende Wasserbomben und Sprünge vom Deck. Liz wurde von einem Schwarm fliegender Fische überrascht – nein, extrem überrascht. Ein Delfin oder ähnlich grosser Fisch machte Jagd auf die kleinen und rauschte keine 3m von Dakini entfernt vorbei. Bereits das letzte Jahr sahen wir in dieser Bucht einen Delfin, ca. 20m vom Strand entfernt hin und her jagen.

Oli beim BadenLiz in Porto Liscia

Am 7. Juli mussten wir leider bereits wieder zurück in die Cala dei Sardi. Das Wetter war wiederum verunglückt – wie am drei Tage zuvor. Aber war solls. Wir hatten viel Spass und schöne Stunden. Zum Abschied gingen wir nach einem feinen Apéro bei André und Sabine nochmals zu Matt zum Abendessen. Lecker! Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen, Liz und Oli.
Nun heisst es, Dakini putzen und alles auf vordermann bringen. Denn am 15. Juli kommt Monika, Lorenz, Sandro und Michelle wieder auf Besuch für Sommerferien auf Dakini. Wir freuen uns riesig!

Dakini Crew zu Gast bei unseren Freunden und Nachbarn SY Aglaea (André und Sabine)


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